Dienstag, 5. februar 2008

Gastgeber Ghana steht nach einem 2:1 (1:1)-Erfolg über Nigeria im Halbfinale des 26. Afrika Cups. Stürmer Manuel Agogo sorgte in der 83. Minute für den entscheidenden Treffer. Die von Bertis Vogts trainierten Nigerianer schieden trotz Überzahl mit einer enttäuschenden Leistung aus.

Hier Bertie Vogts beim "Tatort" dort ebenfalls ;) mit versteinerter Miene

 

 

Mit versteinerter Miene verließ der deutsche Coach das Stadion. Trotz heftiger Kritik in der nigerianischen Berichterstattung will Vogts als Nigeria-Coach weitermachen und dementierte Meldungen über eine angeblich vom Nigerianischen Fußball-Verband NFA betriebene Ablösung: "Alles Quatsch. Das Präsidium war nach der Vorrunde die ganze Nacht auf meinem Zimmer gesessen und hat mich gebeten, auf jeden Fall weiterzumachen", sagte Vogts vor der Halbfinal-Begegnung.

 

1. Halbzeit

 

Zu Beginn des ersten Durchgangs hatte Ghana zunächst mehr vom Spiel. Die erste größere Chance des Spiels indes hatte Nigeria, als sich der emsige Yakubu Aiyegbeni im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und aus wenigen Metern zum Abschluss kam. Sein Schuss strich aber gut zwei Meter am Kasten vorbei.

 

In der Folgezeit machte sich die spielerische Überlegenheit der Ghanaer auch in Torchancen bemerkbar. Die größte hatte dabei Asamoah Gyan, der aus knapp 20 Metern an den Pfosten schoss (26.).

 

In dieser Phase fiel dann überraschend der Führungstreffer der Nigerianer: Yakubu vollstreckte einen an ihn verschuldeten Elfmeter locker zum 1:0 (32.).

 

Ghana, das zunächst leicht geschockt wirkte, kam dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch zum Ausgleichstreffer: Chelsea-Star Michael Essien verwertete eine Hereingabe von Sulley Muntari gekonnt per Kopf.

 

2. Halbzeit

 

Nach der Pause fand das Vogts-Team wesentlich besser ins Spiel. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff klärte Ghanas Torhüter Richard Kingson per Kopf direkt auf Gegenspieler Ike Uche, dessen Versuch aus 30 Metern der zurückgeeilte Keeper gerade noch über die Latte lenken konnte.

 

In der 60. Minute kam es dann zu einer spielentscheidenden Szene. John Mensah brachte den allein auf den Keeper stürmenden Peter Odemwingie noch vor dem Strafraum zu Fall und sah die Rote Karte. Doch wer dachte, Nigeria würde jetzt mehr Druck entwickeln, sah sich getäuscht. Fortan plätscherte die Begegnung vor sich hin, und wenn es zu Offensivaktionen kam, gingen diese von Ghana aus. So war es dem bulligen Agogo vorbehalten, sein Team in der 83. Minute ins Halbfinale zu schießen: Nach einer Hereingabe von Sulley Muntari war der Stürmer von Nottingham Forest zum Siegtreffer zur Stelle.

 

Spieler des Spiels - Manuel Agogo

 

Der Angreifer setzte seinen massiven Körper immer wieder effizient gegen die Verteidiger ein und erarbeitete sich eine Menge Torchancen.

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 4. februar 2008

Entwarnung im Fall Ballack, Bangen um Frings und Co.: Mehr als das Testspiel gegen Österreich beschäftigen Teammanager Oliver Bierhoff die vielen Ausfälle bei der DFB-Elf. Zudem stößt ihm die Ruhe im Vorfeld der EM unangenehm auf:

 

 

"Ich mache mir Sorgen wegen der vielen Verletzungen, so kann sich kein Kreis bilden", warnte er mit Blick auf die dünne Personaldecke der Nationalelf und schickte einen allgemeinen Warnschuss hinterher: "Wir müssen tierisch aufpassen und erkennen, dass die EM praktisch schon jetzt begonnen hat." Die aktuelle Situation erfordert aus seiner Sicht ein "Warnsignal", um die nötige "Konzentration" zu wecken. "Wir haben einige Spieler, die im Verein wieder Tritt fassen müssen. Die Voraussetzungen sind nicht optimal", gab der 39-Jährige zu bedenken.

 

"Ballack ist heiß"

 

Zumindest gab es von Bierhoff in Frankfurt beruhigende Neuigkeiten zu Michael Ballack: "Wir gehen davon aus, dass er spielen kann. Sein Fehlen im Training war eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn er hat im Spiel für Chelsea auch noch einen Schlag auf die Wade bekommen. Da wollten wir kein Risiko eingehen", erklärte er und fügt an: "Michael hat zuletzt im März 2007 für uns gespielt - er ist heiß auf einen Einsatz und freut sich, bei der Mannschaft zu sein".

 

Immerhin für eine kurze Stippvisite schaute auch Christoph Metzelder im Teamhotel vorbei, doch seine Rückkehr in die Startelf dürfte noch länger auf sich warten lassen. "Er muss zwar wohl nicht operiert werden, aber das bedeutet nicht unbedingt, dass der Heilungsprozess seiner Verletzung dadurch schneller verläuft", übermittelte Bierhoff den neuesten Stand aus der medizinischen Abteilung. Sowohl im Fall des Madrid-Verteidigers als auch bei allen anderen Sorgenkindern setzt das Trainerteam auf "engen Kontakt zu den Vereinen, sowohl zu den Trainern als auch den Ärzten", um die verletzt fehlenden Spieler sobald als möglich wieder in die EM-Vorbereitung zu integrieren. "Es gilt, ein Paket zur optimalen Vorbereitung zu schnüren", gab Bierhoff als Parole für die nächsten Monate aus.

 

"Alles ist möglich"

 

Die personellen Probleme bei den etablierten Kräften bieten andererseits Neulingen die Chance, sich in Szene zu setzen. Eine Gelegenheit, die Jermaine Jones und Heiko Westermann nutzen wollen: "Auf dieses Ziel habe ich hingearbeitet, jetzt will ich mit Leistung überzeugen", kündigte Jones an. Sein Schalker Teamkollege schloss sich an: "Für uns hätte es nicht besser laufen können, ich hoffe nun auf einen Einsatz." Bierhoff machte dem Duo indirekt sogar mit Blick auf ein EM-Ticket Mut: "Es ist alles möglich, das hat ja die WM gezeigt, als wir zwei Tage vor Schluss noch einen Spieler mit auf den Zug genommen haben. Das hilft, die Spannung hoch zu halten und den Konkurrenzkampf zu verschärfen."

 

Schon entschieden ist die Prämienfrage: Wie 2006 werden erst nach dem Überstehen der Vorrunde Zahlungen fällig, beim Titel winken jedem Spoieler 250.000 Euro. Dem Duell mit Gastgeber Österreich misst Bierhoff hingegen keine alllzu große Bedeutung bei: "Es ist natürlich ein Test Richtung EM und das wird auch kein leichtes Spiel, denn die Österreicher werden sehr motiviert sein. Aber es hat nicht den großen Stellenwert, da bei uns viele Spieler fehlen", spielte er das Duell in Wien herunter. Aber selbstverständlich werden "die Eindrücke aus dem Spiel und dem Training genutzt, um uns Gedanken über den Kader für die EM-Endrunde zu machen".

 

Sahnehäubchen auf Mallorca

 

Fitness-Coach Oliver Schmidtlein gab daneben bekannt, dass entgegen der ursprünglichen Planungen aus terminlichen Gründen auf weitere Leistungstests verzichtet werde. Einzelne Spieler werde man aber individuell "unter die Lupe nehmen". Als Ersatz setzt man auch hier auf engen Kontakt zu den Clubs, "wir wollen uns alle möglichen Werte von den Vereinen als Grundlage besorgen", kündigte Schmidtlein an.

 

Im EM-Trainingslager auf Mallorca werde es dann darum gehen, die Spieler durch gezieltes Training auf ein Leistungsniveau zu bringen - "abhängig von den Einsatzminuten in den zehn Wochen davor", erläuterte der Leistungsdiagnostiker. Der Schwerpunkt liege dann im Bereich Schnelligkeit und Explosivität als "Sahnehäubchen", an der Ausdauer könne in der kurzen Zeitspanne nicht mehr sinnvoll gearbeitet werden. Allerdings sieht Schmidtlein in der aktuellen Verletzten-Misere und den diversen "Bankdrückern" im Kreis der Nationalspieler auch einen Vorteil: "Viele Spieler werden sehr ausgeruht zum Trainingslager kommen."

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 4. februar 2008
Ja , bald geht die Motorsport  saison wieder los....schonmal aufwärmen


von Sportfan veröffentlicht in: "Sexy Sport Clips"
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 4. februar 2008
und damit auch  eine Ende der kalten Jareszeit...

 
von Sportfan veröffentlicht in: "Sexy Sport Clips"
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Donnerstag, 31. januar 2008

Bei Werder Bremen passte beim Pokalabend in Dortmund nur wenig zusammen: Man spielte nicht schlecht und verlor dennoch und Mittelfeldstar Diego avancierte noch zur tragischen Figur. Ein Abend mit seltsamen Beigeschmack...

 

 

dfb_pokal.jpgEs wurde für Werder ein Abend der kleinen Ungereimtheiten, ein Abend, an dem einfach nichts so recht passen wollte. Schon die pünktliche Anreise schlug für die Hanseaten fehl, und dass obwohl sie zum Dortmunder Signal Iduna Park nur etwa 15 Minuten mit dem Bus samt einer bereitgestellten Eskorte aus dem Hotel in Castrop-Rauxel zurücklegen mussten. Endlich, eine halbe Stunde vor Spielbeginn angekommen, machten sich die Mannen von Thomas Schaaf eilig warm, doch der Beste in ihren Reihen war nirgendwo zu entdecken. Diego fehlte beim obligatorischen Warmmachen aller Akteure. Aufgespürt wurde er dann schließlich auf der Ersatzbank, meist gähnenderweise, von Schaaf hieß es dazu kurz: "Er ist noch nicht fit für 90 Minuten. Ich habe entschieden, ihn erst später zu bringen."

 






Diego erst in Halbzeit zwei dabei

 

Später, das war in der 68. Minute der Partie. Dann durfte der brasilianische Mittelfeldregisseur, der erst eine Woche zuvor von einmonatigen Reha-Maßnahmen aus der Heimat zurückgekehrt war, ins Geschehen eingreifen. "Ich war bereit und fit zu spielen", erklärte Diego noch später, schob dann aber ganz im Sinne eines vorbildlichen Angestellten hinterher: "Es war wohl die richtige Entscheidung." Ein wenig verwunderlich war nur die Aussage von Sportdirektor Klaus Allofs, der übermittelte, Diego selbst habe vor dem Spiel verkündet, er sei noch nicht fit genug für die volle Distanz.

 

Ob es nun Diego war, der dem Bremer Spiel bis dato gefehlt hatte, ließ sich schwer ausmachen. Doch irgendetwas fehlte definitiv. Werder hatte mehr Ballbesitz und während sich die Dortmunder weit zurückzogen, gelang es den Gästen nicht, besonders durch schwache Pässe von außen und unglückliche Aktionen in Strafraumnähe, die Chancen auch in die Führung umzusetzen.

 

Auch Geburtstagskind Klasnic fehlte der "Killerinstinkt"

 

Am bittersten wurde der Abend für Ivan Klasnic, der seinen 28. Geburtstag feierte, und der die Vorlagen von Sturmpartner Markus Rosenberg allesamt mehr als unglücklich vergeigte. "Wir hätten schon nach 45 Minuten 5:2 führen müssen, doch der Ball wollte einfach nicht rein", befand der Kroate hinterher tief enttäuscht. Auch Keeper Tim Wiese sah sein Team "drei, vier Klassen besser als die Dortmunder, man habe es aber nicht gebacken bekommen, das Ding auch zu gewinnen."

 

Ob der Grad der Überlegenheit tatsächlich so groß gewesen war, sei dahingestellt, doch Fakt ist, die Dortmunder brauchten keine Weltklasseleistung, um die gefühlte eine Torchance durch Giovanni Federico nach gut 20 Minuten prompt zum 1:0 zu versenken. Bei Werder lief nicht viel zusammen, ihnen fehlte laut Abwehrchef Per Mertesacker einfach "der Killerinstinkt". Der letzte Wille, das Tor zu erzielen, sei nicht da gewesen. "Wir waren jederzeit in der Lage, das Spiel für uns zu entscheiden, haben es aber einfach nicht gemacht", fügte Mertesacker frustriert hinzu. Dennoch wurden die wenigen Bremer Beteiligten, die sich nach Spielende überhaupt noch äußern wollten oder durften, nicht müde, zu betonen, was für ein großer spielerischer Fortschritt die Partie gegenüber den äußerst schwachen Tests in der Vorbereitung sei.

 

Allofs mit Andeutungen über Vertragsverlängerung

 

Verbessert vielleicht, ausreichend allerdings nicht - auch Diego, der lange brauchte, um sich in das laufende Spiel einzubinden, vermochte den weiteren Treffer der Dortmunder durch Diego Klimowicz nicht zu verhindern. In der 82. Minute schaffte der Brasilianer jedoch den Anschlusstreffer durch einen knapp verwandelten Foulelfmeter, den Keeper Marc Ziegler beinahe erwischt hätte. Nur zwei Minuten später zeigte Schiedsrichter Herbert Fandel erneut auf den Elfmeterpunkt und brachte damit Diegos "Kopf zum Rauchen". Fieberhaft suchte er nach der richtigen Ecke, nahm dieses Mal die rechte und entschied sich doch für die falsche. Ziegler parierte, die Niederlage war besiegelt. "Das ist ein Scheißgefühl. Ich bin sehr traurig und werde heute Nacht sicher schlecht schlafen", sagte Diego kleinlaut. Aber er hätte sich noch schlechter gefühlt, fügte er hinzu, wenn er nicht die Verantwortung übernommen hätte. Bis zu diesem Abend sprach die makellose Bilanz da auch klar für Diego.

 

"Ärgerlich und unnötig" sei die Niederlage laut Allofs gewesen, der den Abend mit der letzten kleinen Ungereimtheit beendete. Vor der Partie hatte er vor laufenden Kameras erklärt, seine Vertragsverlängerung mit Werder hinge nur noch "an Kleinigkeiten". Nach dem Spiel verweigerte er zu diesem Thema zunächst vehement die Aussage, sagte dann aber doch noch knapp: "Wir haben gute Gespräche geführt." Ein etwas seltsamer Abend im Signal Iduna Park, wohl für alle Beteiligten.

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Mittwoch, 30. januar 2008

Das deutsche Daviscup-Team wird mit Philipp Kohlschreiber an der Spitze die Erstrunden-Partie gegen Südkorea (8. bis 10. Februar) angehen. Nicolas Kiefer hingegen wurde von Kapitän Patrik Kühnen nicht berücksichtigt, Michael Berrer feiert seine Premiere im DTB-Team.

 

undefinedFehlen werden auch die verletzten Doppelspieler Alexander Waske und Michael Kohlmann. Berrer steht hingegen zum ersten Mal im Aufgebot des Deutschen Tennis-Bundes. Komplettieren werden das Team Florian Mayer und Philipp Petzschner

 

Dass der verletzte Tommy Haas auf Kühnens Liste fehlt, ist keine Überraschung. Die Tatsache, dass Kiefer nicht dabei ist, schon eher. Die deutschen Fans rechneten fest mit der Nominierung des Hannoveraners nach dessen langer Verletzungspause "Sein Comeback war sensationell, keine Frage. Aber hier ist mir das Risiko zu groß", begründete Kühnen seine Entscheidung gegen Kiefer. "Kiwi gehört natürlich zum erweiterten Kreis des Teams, wird aber leider immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen." Der 30-Jährige laborierte zuletzt an einer Fußverletzung. Bei den Australian Open scheiterte Kiefer bereits in der ersten Runde.

 

Kohlschreibers Auftrag: Die Führungsrolle übernehmen

 

Kohlschreiber empfahl sich mit seinem Sieg beim Vorbereitungsturnier in Auckland und dem darauffolgenden starken Auftritt in Melbourne für höhere Aufgaben. Eine davon heißt: Die Führungsrolle übernehmen. "Philipp hat im vergangenen Jahr einen großen Schritt in Richtung Weltspitze gemacht und in den ersten Wochen des Jahres seinen erfolgreichen Weg weiter fortgesetzt", so Kühnen. Mit dem formstarken Augsburger an der Spitze will das DTB-Team die Aufsteiger aus Asien um Top-Spieler Hyung-Taik Lee stoppen.

 

Für Berrer geht mit der Nominierung ein Traum in Erfüllung. "Es ist für mich eine Ehre, für Deutschland zu spielen. Ich freue mich auf meine erste Daviscup-Woche. Da werde ich einiges lernen können", kommentierte der 100-Kilo-Mann seine Berufung, betonte aber sogleich, dass natürlich der Erfolg des Teams im Vordergrund stehe: "Das Wichtigste ist, dass wir Südkorea schlagen. Auf dem Papier sieht das nach einer klaren Sache aus, aber wir müssen voll konzentriert zu Werke gehen."

 

Der 27-Jährige überzeugte Kühnen mit einer couragierten Leistung bei den Australian Open. Aber schon davor geriet der Stuttgarter immer mehr in den Fokus des Kapitäns. "Michael hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich in der Weltrangliste nach oben gearbeitet und ist auf dem Sprung in die Top 50", sagt Kühnen über den an Position 65 geführten Berrer.

von Sportfan veröffentlicht in: Tennis Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 29. januar 2008

Der FC Bayern kann sich beim Underdog aus der Regionalliga auf einen heißen Tanz gefasst machen. Der Wuppertaler SV ist für den Pokalknaller eigens in die Veltins Arena auf Schalke umgezogen - nicht gerade das Lieblingsstadion des Rekordmeisters.

 

 

undefinedProportional zum Renommee des Kontrahenten stieg auch die Zuschauerzahlen. Kamen in der ersten Runde des laufenden DFB-Pokalwettbewerbs 6.600 Fans zum Spiel gegen Zweitligist Erzgebirge Aue (5:4 nach Elfmeterschießen) ins sich im Umbau befindliche Wuppertaler Stadion am Zoo, waren es in der zweiten Runde schon doppelt so viele, knapp 12.500. Mit 2:0 setzte sich der WSV gegen Hertha BSC Berlin durch und zog für das Achtelfinale das klassische Traumlos des DFB-Pokals, welches da heißt: FC Bayern München.

 

Für den Auftritt des Nobelvereins ziehen die "Löwen" aus Wuppertal um nach Gelsenkirchen. 61.482 Karten wurden für das Duell der Tabellenführer verkauft. Wie bei den Auftritten des FC Schalke 04 wird jeder Platz besetzt sein. "Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung", erklärte Georg Kreß, der Manager des WSV, den Umzug. Duisburg stand als Austragungsort im Raum, genauso Köln.

 

"Doch dann haben sich die Verantwortlichen gesagt: "Wir kriegen Schalke voll', sagte Kreß. "Für uns zählt aber nicht nur der Event-Charakter, sondern der Fußball steht im Mittelpunkt", betonte er.

 

Der WSV erwartet 45.000 eigene Fans

 

Innerhalb von sechs Tagen wurden sämtliche Tickets veräußert, ein auf den Raum Wuppertal konzentrierter Vorverkauf sollte eine zu große Präsenz von Bayern-Fans und Arena-Touristen eindämmen. 45.000 eigene Anhänger erwartet der WSV, der am 21. September 1974, in seiner bis dato letzten Saison in der Bundesliga, mit 3:1 über die Münchner triumphierte. Wirtschaftlich lohnt sich der Stadionwechsel für den Ersten der Regionalliga Nord allemal (auch wenn die Einnahmen im Pokal geteilt werden), aber auch sportlich? "In der Regel kommen optimale Bedingungen wie auf Schalke eher dem besseren Team zugute", weiß Kreß. Er sagte aber auch: "Wir haben durch viele Pokalspiele gesehen, dass etwas möglich ist." Vor allem weil die Bayern seit Bestehen der Arena in sechs Auftritten kein einziges Mal den Platz als Sieger verließen.

 

Mit einem Regionalligisten hatte das Münchner Starensemble bereits schon seine liebe Mühe. In der ersten Runde tat sich Bayern beim drittklassigen SV Wacker Burghausen schwer, kam erst im Elfmeterschießen weiter. Wuppertal will dem Rekordmeister genauso Kopfzerbrechen bereiten. "Wir werden uns aber nicht hinten reinstellen, das ist nicht die Philosophie von Trainer Wolfgang Jerat", kündigte Kreß an. In der Liga konnte sich der WSV in der Hinrunde auf die Offensive verlassen. Die Angreifer Mahir Saglik (13 Tore) und Tobias Damm (acht Tore) haben mehr als die Hälfte aller Wuppertaler Treffer erzielt.

 

Der FC Bayern kann sich beim Underdog aus der Regionalliga auf einen heißen Tanz gefasst machen. Der Wuppertaler SV ist für den Pokalknaller (Dienstag, 19:00 im Live-Scoring) eigens in die Veltins Arena auf Schalke umgezogen - nicht gerade das Lieblingsstadion des Rekordmeisters.

 

 

Proportional zum Renommee des Kontrahenten stieg auch die Zuschauerzahlen. Kamen in der ersten Runde des laufenden DFB-Pokalwettbewerbs 6.600 Fans zum Spiel gegen Zweitligist Erzgebirge Aue (5:4 nach Elfmeterschießen) ins sich im Umbau befindliche Wuppertaler Stadion am Zoo, waren es in der zweiten Runde schon doppelt so viele, knapp 12.500. Mit 2:0 setzte sich der WSV gegen Hertha BSC Berlin durch und zog für das Achtelfinale das klassische Traumlos des DFB-Pokals, welches da heißt: FC Bayern München.

 

Für den Auftritt des Nobelvereins ziehen die "Löwen" aus Wuppertal um nach Gelsenkirchen. 61.482 Karten wurden für das Duell der Tabellenführer verkauft. Wie bei den Auftritten des FC Schalke 04 wird jeder Platz besetzt sein. "Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung", erklärte Georg Kreß, der Manager des WSV, den Umzug. Duisburg stand als Austragungsort im Raum, genauso Köln.

 

"Doch dann haben sich die Verantwortlichen gesagt: "Wir kriegen Schalke voll', sagte Kreß. "Für uns zählt aber nicht nur der Event-Charakter, sondern der Fußball steht im Mittelpunkt", betonte er.

 

Der WSV erwartet 45.000 eigene Fans

 

Innerhalb von sechs Tagen wurden sämtliche Tickets veräußert, ein auf den Raum Wuppertal konzentrierter Vorverkauf sollte eine zu große Präsenz von Bayern-Fans und Arena-Touristen eindämmen. 45.000 eigene Anhänger erwartet der WSV, der am 21. September 1974, in seiner bis dato letzten Saison in der Bundesliga, mit 3:1 über die Münchner triumphierte. Wirtschaftlich lohnt sich der Stadionwechsel für den Ersten der Regionalliga Nord allemal (auch wenn die Einnahmen im Pokal geteilt werden), aber auch sportlich? "In der Regel kommen optimale Bedingungen wie auf Schalke eher dem besseren Team zugute", weiß Kreß. Er sagte aber auch: "Wir haben durch viele Pokalspiele gesehen, dass etwas möglich ist." Vor allem weil die Bayern seit Bestehen der Arena in sechs Auftritten kein einziges Mal den Platz als Sieger verließen.

 

Mit einem Regionalligisten hatte das Münchner Starensemble bereits schon seine liebe Mühe. In der ersten Runde tat sich Bayern beim drittklassigen SV Wacker Burghausen schwer, kam erst im Elfmeterschießen weiter. Wuppertal will dem Rekordmeister genauso Kopfzerbrechen bereiten. "Wir werden uns aber nicht hinten reinstellen, das ist nicht die Philosophie von Trainer Wolfgang Jerat", kündigte Kreß an. In der Liga konnte sich der WSV in der Hinrunde auf die Offensive verlassen. Die Angreifer Mahir Saglik (13 Tore) und Tobias Damm (acht Tore) haben mehr als die Hälfte aller Wuppertaler Treffer erzielt.

 

Kein mentaler Einbruch bei einer Niederlage

 

"Wir haben keine Chance und die wollen wir nutzen", sagte Torwart Christian Maly, der den Wettstreit auf Schalke kaum noch abwarten kann: "Das ist für mich eine einmalige Geschichte, eine Ausnahmesituation." Bei aller Euphorie um das Spiel des Jahrzehnts ordnen die Westdeutschen die sportliche Bedeutung realistisch ein. "Unser großes Ziel bleibt der Aufstieg, der die Belohnung für die Arbeit einer ganzen Saison wäre", erklärte der Manager.

 

1994 stieg der WSV aus der Zweiten Liga ab, rutschte zwischenzeitlich in die Viertklassigkeit ab und kehrte 2003 immerhin in die Regionalliga zurück. Trainer damals: Georg Kreß.

 

Ihm kommt der Prüfstein FC Bayern zu Beginn des Pflichtspieljahrs 2008 gerade recht. Es ist ein guter Zeitpunkt. Wir konnten uns gezielt vorbereiten." Bis zum Start der Regionalliga müssen sich die Rot-Blauen noch ein wenig gedulden. Erst am 14. Februar geht es mit dem Auswärtsspiel in Düsseldorf weiter. Negative Folgen durch ein Ausscheiden im Pokal fürchtet Kreß nicht: "Es gibt keinen mentalen Einbruch, wenn man gegen Bayern verliert."

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 29. januar 2008

Kein Ende in der Gerüchte-Küche um die Ablösung von Berti Vogts als Trainer der nigerianischen Nationalmannschaft. Ungeachtet der Treuebekundungen durch Verbandschef Sani Lulu berichteten nigerianische Journalisten übereinstimmend, dass die Trennung von dem ehemaligen Bundestrainer beschlossene Sache sei.

 

undefinedAnstelle des Deutschen solle der Niederländer Louis van Gaal die "Super Eagles" zum nächsten Afrika-Cup-Turnier und dann auch zur Weltmeisterschafts-Endrunde 2010 nach Südafrika führen.

 

Vogts will trotz der bisher mageren Leistungen mit zwei Spielen ohne Torerfolg und des drohenden frühen K.o. beim Afrika-Cup nichts davon wissen und pocht auf Erfüllung des bis 2010 laufenden Vertrags. Überraschend erhielt der Ex-Nationalspieler Rückendeckung vom Nigerianischen Fußball-Verband (NFA), der zuvor eine Krisensitzung abgehalten hatte. NFA-Chef Sani Lulu sagte in Sekondi-Takoradi, dass der Deutsche weiterhin der beste Mann für den Job und für die schwache Vorstellung des Teams nicht verantwortlich zu machen sei. "Wir haben weiterhin Vertrauen in Berti Vogts. Es ist zu früh, ihn zu feuern oder die Mannschaft auseinanderzureißen."

 

Was ist los mit Nigeria....unser Berti kann es nicht sein,oder?

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 28. januar 2008
Nicht traurig sein Ana! Beim nächsten mal gewinnst du
von Sportfan veröffentlicht in: "Sexy Sport Clips"
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 28. januar 2008

Maria Scharapowa hat erstmals in ihrer Karriere die Australian Open gewonnen. Im Finale von Melbourne setzte sich die 20-jährige Russin dank des konstanteren Spiels mit 7:5 und 6:3 gegen die sieben Monate jüngere Ana Ivanovic aus Serbien durch. Es ist der dritten Grand-Slam-Titel für Scharapowa.

 

 

Nach 91 Minuten besiegelte ein Vorhandfehler der Serbin den Erfolg der Nummer fünf der Setzliste. Nach dem Wimbledon-Sieg 2004 und dem Triumph bei den US Open 2006 fehlt der Russin nur noch der Titel bei den French Open, um bei allen Grand-Slam-Turnieren in der Siegerliste zu stehen. Für ihren Triumph erhielt die 20-Jährige einen Scheck über 1,37 Millionen australische Dollar (rund 820.000 Euro).

 

Ivanovic kann sich nicht nur über 410.000 Euro freuen, sondern wird auch am Montag erstmals an Position zwei der Weltrangliste hinter Justine Henin geführt werden. Gegen eine stark aufspielende Scharapowa hatte Ivanovic an diesem Tag jedoch nie eine echte Siegchance. "Wenn mir jemand Mitte vergangenen Jahres gesagt hätte, dass ich heute hier stehe, hätte ich entgegnet: Vergiss es", sagte die frisch gekürte Australian-Open-Siegerin, die sich in der Vorsaison mit Schulter- und Knieverletzungen herumplagen musste.

 

Scharapowa ohne Satzverlust

 

Die Russin, die ohne Satzverlust durch das Turnier marschierte und über die gesamte Spielzeit die konstantere Spielerin war, erlaubte sich nur im ersten Satz eine kurze Schwächephase, als sie einen Zwei-Spiele-Vorsprung verspielte. Ivanovic hingegen war die Nervosität in ihrem zweiten Grand-Slam-Finale nach den French Open 2007 jederzeit deutlich anzumerken. Besonders mit der Vorhand fabrizierte die Belgraderin zu viele Fehler, auf die Scharapowa nur geduldig zu warten brauchte. Trotz der lautstarken Unterstützung durch die australischen Fans, die Ivanovic fast schon als eine der ihren sahen, fand die Weltranglisten-Dritte nie zu ihrem Spiel. Nach 49 Minuten war der erste Satz mit 7:5 zu Gunsten der Russin entschieden.

 

Die Nummer fünf der Welt, die im Viertelfinale Justine Henin mit 6:4 und 6:0 abfertigte, spielte auch zu Beginn des zweiten Satzes druckvoll und kam gerade durch ihren starken ersten Aufschlag zu leichten Punkten. Während Ivanovic bei nahezu jedem Service kämpfen musste, marschierte Scharapowa nach Belieben durch ihre Aufschlagspiele - kam der erste Aufschlag, machte die Russin zu 89 Prozent auch den Punkt. Beim Stand von 3:3 durchbrach die Vorjahresfinalistin nicht nur das Service der Serbin, sondern auch deren Kampfeswillen.

 

"Habe zu viele Fehler gemacht"

 

Symbolisch für den Spielverlauf: Mit einem Vorhandfehler beendete Ivanovic die Partie und damit vorerst auch ihren Traum vom ersten Grand-Slam-Erfolg. "Ich bin schon enttäuscht. Aber Maria hat gut gespielt und besonders gegen ihren Aufschlag konnte ich kaum etwas ausrichten", bilanzierte die Serbin. "Und ich habe zu viele Fehler gemacht, meine Vorhand wollte heute nicht so richtig."

 

Nach Spielende hatten beide Spielerinnen Tränen in den Augen - Freudentränen bei Scharapowa, Tränen der Enttäuschung bei Ivanovic "Es tut jetzt schon weh, aber es war erst mein zweites Grand-Slam-Finale. Ich werde viel daraus lernen und sicher bekomme ich gegen Maria noch einmal die Chance auf eine Revanche." Die Siegerin konnte ihre Gefühle kurz nach ihrem Triumph noch nicht recht in Worte fassen. "Im Moment fühle ich es noch gar nicht. Ich denke immer noch, ich müsste morgen aufstehen und ein weiteres Match spielen", sagte Scharapowa, die ihr "Seuchenjahr 2007" vergessen machen will. "Ich hoffe einfach, dass ich gesund bleibe und die lange Verletzungszeit endlich vergangen ist."

von Sportfan veröffentlicht in: Tennis Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 28. januar 2008

Er war der Shootingstar und Publikumsliebling in Melbourne - auch wenn ihm im Finale der ganz große Triumph versagt blieb. Im Interview spricht Jo-Wilfried Tsonga über das Duell mit Novak Djokovic, den schwersten Moment des Endspiels und sein bestes Spiel in "Down under".

 

 

Mit welcher Einstellung sind Sie ins Finale gegangen?

 

Jo-Wilfried Tsonga: Ich habe mir gesagt: Egal was kommt, es wird ein großartiges Erlebnis werden. Leider hat Djokovic ein grandioses Match gespielt, ich kann ihm nur gratulieren. An diesem Tag war er stärker als ich - gegen einen anderen Gegner hätte ich vielleicht gewonnen. Aber trotz der Niederlage empfinde ich nichts als Freude.

 

Das Publikum stand geschlossen hinter Ihnen...

 

Tsonga: Die Stimmung war magisch, die Zuschauer waren fantastisch mir gegenüber. Eine solche Unterstützung gibt einem Kraft - das war super.

 

Welche Situation war am schwierigsten?

 

Tsonga: Als ich nach dem Matchball auf meinem Stuhl saß. Ich musste wirklich auf die Zähne beißen, um nicht zu weinen. Auf einmal fiel die ganze Anspannung von mir ab.

 

Was hat die Anwesenheit Ihrer Eltern für Sie bedeutet?

 

Tsonga: Ich habe versucht, gar nicht zu viel daran zu denken, dass sie da waren. Sonst hätte die Gefahr bestanden, dass ich für sie spiele - also habe ich für mich gespielt.

 

Was ging in Ihnen vor, als sich Djokovic im vierten Satz behandeln ließ?

 

Tsonga: Er hat den Physiotherapeuten nach einem Spiel gerufen, in dem er sehr viel laufen musste. Die paar Minuten Pause haben ihm gut getan, er war wieder recht fit - davor hatte er bereits zu stolpern begonnen. Er hat von der Unterbrechung profitiert und konnte am Ende des vierten Satzes wieder Vollgas geben.

 

Wie war die Situation bei Ihrer Breakchance bei 5:5 im vierten Satz?

 

Tsonga: Ich habe mich für eine Ecke entschieden - und er hat sie antizipiert. Ich trauere der Chance nicht nach, denn er hat stark gespielt. Ich trauere überhaupt diesem Finale nicht nach. Ich muss mir nichts vorwerfen, denn ich habe alles gegeben.

 

Welches Spiel war Ihr bestes in diesen zwei Wochen?

 

Tsonga: Das Viertelfinale gegen Juschni. Denn da war ich sehr stark, obwohl er gut gespielt hat. Gegen Nadal war es fast einfach, denn da gelang mir alles.

 

Ihr Ansehen als Spieler und Ihre Bekanntheit außerhalb des Platzes werden sich ändern: Wie bereiten Sie sich darauf vor?

 

Tsonga: Ich versuche, mich darauf einzustellen - aber so ganz ist mir das noch nicht bewusst geworden. Mir hat das Leben abseits der Öffentlichkeit bislang ganz gut gefallen (lacht). Natürlich sind jetzt die Scheinwerfer auf mich gerichtet - aber eigentlich kann ich mich darüber nicht beschweren, denn als Kind habe ich davon geträumt.

 

Worauf haben Sie jetzt Lust?

 

Tsonga: Mich auszuruhen! Das Handy auszuschalten! Und nur noch mit den Leuten zu reden, die mir nahe stehen.

 

Sehen Sie sich jetzt als neuer Anführer des französischen Tennis?

 

Tsonga: Nein. Ich habe noch kein einziges Turnier gewonnen bislang. Ich habe noch nie im Davis Cup gespielt - also muss ich erst noch viele Dinge beweisen.

von Sportfan veröffentlicht in: Tennis Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 28. januar 2008

Heiner Brand war einen Tag nach der "Demütigung" gegen Frankreich noch immer stinksauer: "Was einige hier geleistet haben, reicht nicht", wetterte der Bundestrainer und zog sofort Konsequenzen. "Bei den nächsten Maßnahmen werde ich Rolf Hermann und Lars Kaufmann nicht berücksichtigen."

 

undefined"Ich habe bei ihren Einsätzen nicht erkennen können, dass sie ihre Chance beim Schopf packen wollen", erläuterte der 55-Jährige die Ausbootung der beiden Ergänzungsspieler.

 

Doch damit war Brands Zorn noch nicht verraucht. Auch Michael Kraus, der im zentralen Rückraum immherin auf 17 Turniertore kam, geriet ins Visier des charismatischen Trainers. "Er zeigt derzeit nicht einmal 30 Prozent seines Könnens, muss lernen, sich voll und ganz auf den Handball zu konzentrieren. Da gilt auch kein WM-Bonus mehr", analysierte der Gummersbacher knallhart. Die drei Profis vom TBV Lemgo sollen sich nun in ihrem Verein mit guten Leistungen wieder für die Nationalmannschaft empfehlen.

 

Bei TBV-Manager Volker Zerbe, der mit Brands Nationalteam 2004 Europameister wurde, stieß diese Maßnahme allerdings auf Kritik: "Ich bin konsterniert darüber, dass da drei Sündenböcke ausgesucht und an den Pranger gestellt werden. Nach so einem Spiel wie gegen Frankreich, wo gar nichts läuft, drei Leute rauszupicken, halte ich für nicht okay", erklärte der 39-Jährige gegenüber der "Welt".

 

Doch auch der Rest der Mannschaft bekam sein Fett weg: "Das Auftreten im letzten Spiel kann und will ich nicht akzeptieren. Ich bin ein oberbergischer Dickschädel. Das vergesse ich nie", kam Brand auf die peinliche 26:36-Klatsche im Spiel um Platz drei gegen Frankreich zurück.

 

Schlüsselrolle für Baur

 

Das nächste große Ziel sind nun die Olympischen Sommerspiele im August in Peking. Um im fernen China eine schlagkräftigere Truppe an den Start zu bringen, will der Bundestrainer innerhalb des Kaders vermehrt Konkurrenz-Situationen schaffen und neue Spieler integrieren. "Der Kreis ist allerdings sehr überschaubar. Die Möglichkeit, Konkurrenz zu schaffen, ist sehr begrenzt", gestand Brand zerknirscht ein. Zunächst einmal will sich der Coach aber etwas Erholung gönnen. "Ich brauche jetzt ein bisschen Ruhe, dann werde ich alles analysieren. Alles zielt auf Peking hin, damit wir da optimal vorbereitet sind."

 

Eine Schlüsselposition für das Olympische Turnier scheint allerdings schon besetzt. "Wer bisher Zweifel daran hatte, welche Bedeutung Markus Baur für die Mannschaft hat, sollte jetzt davon überzeugt sein. Trainer hin, Trainer her - ich will in Peking gut abschneiden, da werde ich ihn brauchen. Ich kann nur hoffen, dass er das schafft", erklärte Brand. Denn eigentlich endete mit der EM auch die aktive Spielerlaufbahn des DHB-Kapitäns. Der 37-Jährige wird fortan das Traineramt beim Bundesligisten TBV Lemgo übernehmen - und dort kann er sich dann gleich höchstpersönlich darum kümmern, dass die vom Bundestrainer abgestrafen TBV-Profis Kaufmann, Hermann und Kraus wieder zu alter Stärke finden.

von Sportfan veröffentlicht in: Handball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 25. januar 2008

Karl-Heinz Rummenigge hat mit deutlichen Ansagen die jüngsten Spekulationen an der Säbener Straße vom Tisch gefegt: Während Lukas Podolski auf jeden Fall bei den Bayern bleiben muss, gibt es für Jens Lehmann auch im Sommer in keiner Hinsicht eine Zukunft beim deutschen Rekordmeister.

 undefined
Zuletzt hatte es heftige Spekulationen, um eine mögliche Verpflichtung Lehmanns als Torwart oder Torwart-Trainer ab Sommer gegeben, wenn Jürgen Klinsmann das Zepter bei den Bayern übernimmt. "Lehmann beim FC Bayern ist eine Erfindung, die ich ins Reich der Fabel verweise. Wir diskutieren beim FC Bayern überhaupt nicht über Lehmann", beteuerte der Vorstandsvorsitzende bei einer Gesprächsrunde von "Premiere".

 

Auch eine von Manager Uli Hoeneß in den Raum gestellte Option, Edelreservist Podolski den Weg für eine kurzfristige Ausleihe im Ausland zu ebnen, ist endgültig vom Tisch. "Ich habe ihm gesagt, dass es die Situation beim FC Bayern nicht zulässt, dass wir ihn abgeben", sagte Rummenigge. Trainer Ottmar Hitzfeld habe klar gesagt, dass er vier Angreifer benötige. "Lukas hat das verstanden", betonte Rummenigge und fügte hinzu: "Er ist ein wichtiger Spieler und er wird das auch noch sein."

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 25. januar 2008

Die Show von Jo-Wilfried Tsonga findet ihre Fortsetzung im Finale der Australian Open. Der Franzose hat den an Nummer zwei gesetzten Rafael Nadal im Halbfinale in 1:57 Stunden mit 6:2, 6:3, 6:2 besiegt. Im Endspiel trifft der 22-Jährige auf Roger Federer oder Novak Djokovic.

Hier das Ende des ersten Satzes als Beispiel von Tsongas Klasse

 

Es war eine Demonstration, die auf der vollbesetzten Rod Laver Arena in Melbourne abging: Eine Show mit einem alles überragenden Hauptdarsteller und einem chancenlosen Statisten, welche die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinriss. Tsonga gab von Beginn an das Tempo vor, schwächelte zu keinem Zeitpunkt und brachte Nadal zum Verzweifeln.

 

Egal ob Vorhand, Aufschlag oder Volley - bei Tsonga klappte einfach alles. Für den 22-jährigen Franzosen, der erst zum fünften Mal bei einem Grand-Slam-Turnier antrat, war es der mit Abstand größte Erfolg seiner Karriere. "Es ist einfach unglaublich, heute konnte mich nichts stoppen", meinte "Zick Zack"-Tsonga, der seinen Gegner quer über den Platz schickte.

 

Tsonga gab von Beginn an den Ton an

 

Schon zu Beginn des ersten Satzes stellte Tsonga die Weichen auf Sieg. Der Weltranglisten-38. breakte Nadal bei erster Gelegenheit. Der zeigte sich beeindruckt und gab sein Aufschlagspiel ein weiteres Mal ab.

 

Im zweiten Durchgang reichte dem ungesetzten Franzosen ein Break Vorsprung zum Satzgewinn. Überragend war vor allem, mit welcher Coolness er den Sack zumachte. Drei Asse in einem Game und ohne einen einzigen Gegenpunkt gewann der Überraschungsmann das Spiel zur 2:0-Satzführung.

 

Bis dahin hatte Nadal nicht einen einzigen Breakball gegen den Kanonen-Aufschläger Tsonga, der es insgesamt auf 17 Asse brachte. Im zweiten Spiel des dritten Satzes dann ein kurzer Hoffnungsschimmer für den 21-jährigen Mallorquiner, der sich dreimal die Chance zum Break erspielte. Doch Tsonga ließ sich in keinster Weise beeindrucken, wehrte alle Breakbälle ab, um dann selbst Nadals Aufschlag zu brechen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der dreimalige French-Open-Sieger ein geschlagener Mann. Tsonga schaffte ein weiteres Break, um dann seinen Aufschlag in überzeugender Manier zum Finaleinzug durchzubringen.

 

Tsonga knackt Top-20

 

Tsonga, der im Laufe des Turniers schon den an Nummer neun gesetzten Schotten Andy Murray, den Franzosen Richard Gasquet (8) und den Russen Michail Juschni nach Hause schickte, wird sich durch den Einzug ins Endspiel erstmals in die Top-20 der Weltrangliste schieben.

von Sportfan veröffentlicht in: Tennis Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Donnerstag, 24. januar 2008

Carlos Alberto ist weg, doch die Probleme bleiben. Der Brasilianer soll in seiner Zeit bei Werder Bremen mit Mannschaftskollegen eine Sex-Party in seiner Wohnung gefeiert haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft, denn eine 22-Jährige hat Anzeige wegen mutmaßlicher Vergewaltigung eingereicht.

 

Werder ist geschockt. Nachdem der mit knapp acht Millionen Euro teuerste Bremer Transfer in der Bundesliga komplett floppte, bekommen die Macher von der Weser gleich den nächsten Nackenschlag verpasst.

 

Mit etwa 40 bis 50 Personen soll Alberto in seiner Wohnung in der Thomas-Mann-Straße im gutbürgerlichen Bremer Stadtteil Schwachhausen eine Party gefeiert haben, bei der auch Werder-Stürmer Hugo Almeida anwesend gewesen sein soll.

 

Aussprache mit Allofs

 

Früh zwischen vier und sechs Uhr soll die Frau, die ebenfalls Party-Gast war, von einem gleichaltrigen deutschsprachigen Brasilianer vergewaltigt worden sein. Die 22-Jährige erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei, die kurz darauf die Bremer Staatsanwaltschaft informierte. "Wir ermitteln jetzt gegen diesen Mann und er ist unser einziger Tatverdächtiger", erklärte Staatsanwältin Claudia Helberg gegenüber der WELT.

 

Millionen-Einkauf Alberto wurde bereits als Zeuge vernommen, laut Helberg ist er aber nicht der Tatverdächtige. Der Verdächtige wird vielmehr dem Freundes- und Bekanntenkreis des Brasilianers zugerechnet. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft berief Werder-Manager Klaus Allofs bereits alls Spieler in sein Büro, die bei dieser Party anwesend waren. "Ihnen wurde eindringlich ins Gewissen geredet, aber sie haben glaubhaft geschworen, nichts damit zu tun zu haben", äußerte sich Vorstandschef Jürgen L. Born, dem neben allen anderen Werder-Verantwortlichen ein bitterer Nachgeschmack bleibt.

 

Anstatt auf dem Platz ordentlich Gas zu geben, verpulverte Alberto seine Energie mit Partys in seiner Wohnung oder mit Ausflügen ins Bremer Nachtleben. Nun scheint auch klar, warum das Sorgenkind ständig unter Schlafproblemen litt. "Wer Trainer Thomas Schaaf kennt, der weiß, dass er auch problematische Spieler immer wieder zurück auf die Schiene gebracht hat. Wie ich ihn kenne, ist sein Ehrgeiz so groß, es auch mit Carlos Alberto zu versuchen und es auch zu schaffen", so Born. Zeit zum Nachdenken und zur Regenration hat er nun genug, denn bis zum Sommer 2008 hat ihn Werder an den FC Sao Paulo ausgeliehen.

Und das kann er eigentlich am besten.... Fußball spielen

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Donnerstag, 24. januar 2008

Der "König" trifft auf einen seiner Thronanwärter: Der Schweizer Roger Federer setzte sich in einem hochklassigen Match gegen den US-Amerikaner James Blake 7:5, 7:6 (7:5), 6:4 durch und trifft nun im Halbfinale der Australian Open auf Djokovic, der David Ferrer ausschaltete.

 

undefinedGegen den selbstbewussten Blake musste "König" Federer sein bestes Tennis auspacken, um die 15. Halbfinalteilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier in Folge klar zu machen und wehrte so auch den drohenden Verlust seiner Spitzenposition ab. Am kommenden Montag wird der Australian-Open-Sieger von 2004, 2006 und 2007 in der 209. Woche nacheinander das Ranking anführen. Hätte Federer die Runde der letzten vier verpasst und Rafael Nadal das Turnier gewonnen, wäre er seinen Nummer-eins-Status an den dreimaligen French-Open-Champion losgeworden.

 

"Ich habe dieses Gerücht auch gehört", scherzte Federer in der voll besetzten Rod Laver Arena nach seinem achten Sieg im achten Vergleich gegen "Lieblingsgegner" Blake. "Es war ein gutes Match, sehr unterhaltsam für die Zuschauer und es hat Spaß gemacht. Das ist meist so, wenn ich gegen James spiele. Ihm liegt mein Spiel einfach nicht, aber er ist immer gefährlich, selbst wenn er hinten liegt. Daher war ich froh, dass mir ein paar starke Schläge in diesem tollen Tiebreak gelungen sind. Ich bin froh, dass ich ihn bezwingen konnte und es ist schön, wieder im Halbfinale zu stehen. Ich bin zufrieden mit meinem Spiel und ich freue mich auf das Wochenende", sagte der Weltranglisten-Erste nach dem Match.

von Sportfan veröffentlicht in: Tennis Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Mittwoch, 23. januar 2008

Das Pech klebt ihm an den Füßen. Oder besser gesagt: Am Knie! Nationalspieler Torsten Frings (Werder Bremen) hat sich erneut am bereits mehrfach lädierten rechten Knie verletzt und wird voraussichtlich bis zu sechs Wochen ausfallen. Der 31-Jährige verpasst damit auch ein Länderspiel.

  

Bundestrainer wird am 6. Februar gegen Österreich ebenso auf den Mittfeld-Motor verzichten müssen wie Bremens Coach Thomas Schaaf in den kommenden Wochen. "Er hat am Montag im Training etwas gespürt. Die Ärzte haben heute festgestellt, dass das Innenband im rechten Knie am Ansatz gerissen ist", sagte Schaaf.

Frings zeigte sich frustriert. "Ich fühle mich vom Pech verfolgt. Ich kann es mir nicht erklären, bis gestern habe ich keine Probleme gehabt", stöhnte er. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich: "Ich weiß aus meiner Zeit in Dortmund, dass es auch mal schneller gehen kann, als der Arzt sagt", sagte der Bremer. "Die paar Wochen gehen schnell rum", meinte er trotzig.

  

Der 70-malige Nationalspieler verpasste aufgrund mehrerer Knieverletzungen bereits einen Großteil der Bundesliga-Hinrunde, nachdem er sich in einem Testspiel gegen den Zweitligisten SC Paderborn vor Saisonbeginn am Knie verletzt hatte. Anfang Oktober feierte er im Champions-League-Hinspiel gegen Olympiakos Piräus sein Comeback, musste drei Wochen später wegen einer erneuten Verletzung am selben Bein allerdings erneut pausieren.

So wird man ihn so bald nicht mehr rumalbern sehen!Gute Besserung Torsten!
von Sportfan veröffentlicht in: Fussball
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Mittwoch, 23. januar 2008

Der Stolz einer ganzen Liga könnte bald Geschichte sein, denn Juventus Turin streckt seine Fühler nach Rafael van der Vaart und Diego aus. Der italienische Rekordmeister und der Hamburger SV haben bereits erste Verhandlungen über einen Wechsel von

 

"Wir sind in Gesprächen mit Juventus. Mehr gibt es dazu im Moment nicht zu sagen", zeichnete HSV-Sprecher Jörn Wolf den Stand der aktuellen Lage kurz auf und untermauerte damit die Ambitionen der Italiener, die ihr Team mit den beiden Top-Spielern aus der Bundesliga auffrischen wollen.

 

Während die Hamburger großes Interesse an einer Offerte aus Turin haben, wehrte sich Werder Bremen mit allen Mitteln gegen einen Abgang seines Superstars. "Es gibt keine Anfrage von Juventus, und wir werden auch mit keinem anderen Verein über Diego reden", so Sportdirektor Klaus Allofs.

 

Werder hält an Diego fest

 

Der Brasilianer war zuletzt bei Real Madrid und bei der "Alten Dame" im Gespräch, wobei der spanische Rekordmeister sein Interesse umgehend dementierte. Im Gegensatz zu Juve haben die "Königlichen" nach eigenen Aussagen keine Ambitionen, einen neuen Spielmacher in Madrid unter Vertrag zu nehmen. "Wir hatten uns nie vorgenommen, Diego zu verpflichten. Es gab von unserer Seite kein konkretes Interesse an ihm", sagte Sportdirektor Predrag Mijatovic gegenüber "Marca".

 

Ob der Weg von Diego bereits 2008 nach Turin führt, bleibt zudem äußerst fraglich. Trotzdem müssen die Macher an der Weser auf der Hut sein, denn Juve-Coach Claudio Ranieri ist ein bekennender Fan des wieselflinken Ballzauberers vom Zuckerhut. Diego war am Mittwoch aus seiner Heimat nach Bremen zurückgekehrt, wo er sich wegen Leisten- und Schambeinproblemen behandeln lassen musste. "Wir werden alle ärztlichen Untersuchungen abwarten und sehen, in welchem Zustand er ist", meinte Allofs im Hinblick auf den Rückrundenstart des 22-Jährigen.

 

Ganz anders gestaltet sich die Situatiom im Fall "Van der Vaart". Obwohl der aktuelle Vertrag des Niederländers noch bis 2010 läuft, kann er den Klub bereits ein Jahr früher für die festgeschriebene Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro verlassen. Dass van der Vaart weg will, ist nichts Neues. Bereits 2007 kokettierte der Nationalspieler mit dem Trikot des FC Valencia, was ihm beim HSV nicht nur Freunde einbrachte. Seine Mitspieler schenkten ihm daraufhin ein T-Shirt mit der Aufschrift "Van der Verrat". Ganz im Scherz, versteht sich. Spätestens nach dem Angebot von Juventus dürfte allen Beteiligten - außer van der Vaart - aber das Lachen wieder vergangen sein. Außer, Juve zahlt die im Umlauf befindliche Ablöse von 20 Millionen Euro.

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Mittwoch, 23. januar 2008

Berti Vogts droht Ärger. Die Euphorie der Fans ist in Wut und Sorge umgeschlagen. Der Nationaltrainer von Nigeria steht nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Cote d'Ivoire unter Zugzwang. Eine weitere Niederlage am Freitag gegen Mali könnte bereits das Aus beim Afrika Cup bedeuten.


undefined
Der 61-jährige Vogts sprach zwar von einer schmerzlichen Niederlage gegen die Ivorer, machte seinen "Adlern" aber Mut: "Wir haben trotzdem gut gespielt. Es war bedauerlich, dass die Abwehr einmal die Konzentration verlor. Das allein war der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften." Er hat seinen Optimismus noch nicht verloren. "Wir sind immer noch auf Kurs. Wenn meine Spieler jetzt begreifen, dass noch eine Menge Arbeit auf uns wartet, dann bin ich optimistisch, dass wir die nächste Runde erreichen."

 

Die Zuversicht teilen die Anhänger und die nigerianische Öffentlichkeit nicht. "Trotz des ganzen Geldes für Vogts und trotz der Unterstützung für das Team sind die Adler erneut abgestürzt. Die Nigerianer im Stadion waren empört und forderten die Entlassung des deutschen Trainers", schrieb die Tageszeitung Vanguard. The Guardian frotzelte: "Vogts' Hoffnungen, sein Team werde das 'Deutschland von Afrika', scheint ein sehr ferner Traum zu sein."

 

Kalous Geniestreich entscheidet die Partie

 

Gegen die Elfenbeinküste offenbarte der Olympiasieger von 1996 bei Temperaturen um die 35 Grad im Sekondi-Takoradi-Stadion Schwächen vor allem im Offensivspiel. Den Unterschied machte ein Geniestreich von Salomon Kalou vom FC Chelsea aus, der mit einem spektakulären Sololauf vier nigerianische Abwehrspieler stehen ließ und den Siegtreffer (65.) markierte.

 

Kalou fand es "großartig, der Mann des Spiel zu sein". Noch wichtiger sei jedoch: "Wir haben als Team gespielt und als Team gewonnen." Sein Vereinskollege und Sturmpartner Didier Drogba ergänzte: "Nigeria war der schwierigste Gegner. Ich denke, dass das Wichtigste damit erledigt ist."

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 22. januar 2008

Gut, besser, Maria Scharapowa. Die Russin demonstrierte beim 6:4, 6:0 gegen die Weltranglisten-Erste Justin Henin aus Belgien Tennis vom anderen Stern und führte die Favoritin auf den Sieg bei den Australian Open streckenweise vor. In Halbfinale trifft die 20-Jährige nun auf Jelena Jankovic.

 
Nach dem Auftritt der Russin gegen Henin ist man geneigt zu sagen: Jankovic, die die TItelverteidigerin Serena Williams aus den USA klar mit 6:3, 6:4 schlug (siehe verlinkter Artikel unter dem Bild), kann einem jetzt schon Leid tun. Denn was Scharapowa gegen Henin zeigte, war nahe an der Perfektion. "Es ist fantastisch, wenn du auf dem Court stehst und spürst, dass du praktisch immer das Richtige tust. Ich war heute irgendwie in meiner eigenen Welt", erklärte die Russin nach der Partie. Ob dem so war, weiß natürlich nur die 20-Jährige. Fest steht aber: Das Tennis, das die Wahlamerikanerin zeigte, war definitiv nicht von dieser Welt.

 

Scharapowa machte gleich zu Beginn des Matches deutlich, dass ihre Ansage vor der Partie ("Ich kann