Rafael Nadal hat bei den Australian Open auch die Hürde Jarkko Nieminen mit Bravour genommen. Der Spanier erteilte dem Finnen beim 7:5, 6:3, 6:1 im Viertelfinale eine Lehrstunde in Sachen Power-Tennis. Jetzt kommt es zum Duell mit dem Überraschungsmann des Turniers, Jo-Wilfried Tsonga.
"Ich bin sehr froh über diesen Sieg. Ich werde mich jetzt ein bisschen ausruhen, eine Runde im Pool schwimmen und dann ganz entspannt das Viertelfinale anschauen", sagte Nadal nach dem Drei-Satz-Erfolg. Der Spanier machte allerdings trotz des klaren Sieges noch einige verbesserungswürdige Punkte in seinem Spiel aus: "Es war vielleicht nicht mein bestes Tennis heute, aber es hat gereicht. Mein Aufschlag und meine Rückhand haben nicht so gut funktioniert, das muss für das nächste Match noch besser werden. Physisch fühle ich mich aber sehr gut, besser als im letzten Jahr hier."
Von Beginn an entwickelte sich in der Rod Laver Arena eine Begegnung auf hohem Niveau. Nieminen zeigte keinen Respekt vor dem Spanier und brachte seine Aufschlagspiele souverän durch. Der Finne hatte auch die ersten beiden Satzbälle, konnte diese aber beim Stand von 5:4 nicht nutzen. Wenige Minuten später war es Nadal, der sich seine erste Breakchance nicht nehmen ließ. Beim Stand von 6:5 verwandelte die Nummer zwei der Welt den zweiten Satzball nach 54 Minuten.
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Die
Spieler haben sich nach der Partie für eine positive Sicht der Dinge entschieden. "Kein Beinbruch", befand Holger Glandorf. "So eine Situation hatten wir bei der WM auch", berief sich Florian
Kehrmann auf das "Wintermärchen 2007". Betrachtet man das Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei vergangenen Großturnieren, dann ist man geneigt, den Spielern vorbehaltlos zuzustimmen.
Die DHB-Auswahl hat es zumeist glänzend verstanden, Rückschläge wegzustecken und wieder aufzustehen.
"Ich habe jede Sekunde auf dem
Platz genossen, das ist ein wunderbares Gefühl", sagte Kohlschreiber noch auf dem Platz. "Das war hochklassiges Tennis von und beiden. Jeder hat das Letzte aus sich rausgeholt." Im Kampf um den
Einzug ins Viertelfinale der Australian Open trifft der in der Rangliste auf Platz 27 notierte Kohlschreiber am Sonntag auf den einen Rang besser eingestuften Jarkko Nieminen. Gegen den Finnen
hat er zwar eine negative Bilanz, konnte die letzten beiden Partien aber gewinnen.

Jungstars in Schwierigkeiten
Justine Henin zeigte auch bei ihrem zweiten Auftritt in Melbourne
eine solide Leistung. Die Nummer eins der Welt besiegte Olga Poutchkova aus Russland mit 6:1, 7:5. Auch Serena Williams (USA) steht nach einem lockeren 6:3, 6:1 gegen Meng Yuan aus China in der
dritten Runde.


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