Mittwoch, 16. januar 2008

Philipp Kohlschreiber (Augsburg/29) - Jewgeni Korolew (Russland) 6:4, 6:2, 0:1 Aufgabe

Gilles Simon (Frankreich/28) - Rainer Schüttler (Korbach) 6:2, 6:2, 6:1

Andy Roddick (USA/6) - Michael Berrer (Stuttgart) 6:2, 6:2, 6:4

Guillermo Garcia-Lopez (Spanien) - Alejandro Falla (Kolumbien) 6:4, 5:7, 6:4, 7:6 (8:6)

Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) - Sam Warburg (USA) 6:4, 7:6 (7:4), 6:2

Michail Juschni (Russland/14) - Andreas Seppi (Italien) 4:6, 7:5, 6:3, 7:6 (7:4)

Ivo Karlovic (Kroatien/20) - Dudi Sela (Israel) 6:7 (5:7), 6:4, 6:3, 6:1

Marc Gicquel (Frankreich) - Stanislas Wawrinka (Schweiz/26) 6:2, 3:6, 7:6 (7:5), 2:1 Aufgabe

Jarkko Nieminen (Finnland/24) - Jesse Levine (USA) 6:2, 7:5, 7:6 (7:2)

Mardy Fish (USA) - Tommy Robredo (Spanien/11) 6:1, 6:2, 6:3

Stefan Koubek (Österreich) - Agustin Calleri (Argentinien) 6:3, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5)

Paul-Henri Mathieu (Frankreich/23) - Paul Capdeville (Chile) 6:7 (5:7), 6:0, 6:4, 6:4

Rafael Nadal (Spanien/2) - Florent Serra (Frankreich) 6:0, 6:2, 6:2

Nikolai Dawidenko (Russland/4) - Nicolas Mahut (Frankreich) 6:4, 6:0, 6:3

Richard Gasquet (Frankreich/8) - Feliciano Lopez (Spanien) 6:2, 6:1, 6:3

Igor Andrejew (Russland/31) - Kristof Vliegen (Belgien) 7:5, 7:5, 6:2

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Mittwoch, 16. januar 2008
Roger Federer zieht im Schongang in die zweite Runde ein. Der Weltranglisten-Erste hat sein Auftaktmatch gegen den an Nummer 107 gesetzten Argentinier Diego Hartfield problemlos mit 6:0, 6:3 und 6:0 gewonnen. Federer ließ nie Zweifel am Sieg aufkommen und unterstrich seine Favoritenstellung.

federer.jpgDer Schweizer strahlte während des gesamten Spiels seine typische Gelassenheit aus, wirkte locker, ruhig und abgeklärt. Auch mit dem neuen Belag in Melbourne hatte er keinerlei Probleme.


Trotz mehrwöchiger Pause ohne Spielpraxis dominierte Federer das Spiel nach Belieben. Er wehrte die wenigen Breakbälle gegen sich ab und nutzte seinerseits jede sich bietende Gelegenheit, um dem Argentinier den Aufschlag abzunehmen. Nahezu fehlerfrei und mit äußerster Präzision brachte die Nummer eins den Argentinier zur Verzweiflung. Der überforderte und chancenlose Hartfield sah sich nach nur 74 Minuten dem ersten Matchball gegenüber, den Federer standesgemäß mit einem Ass sofort verwandelte.

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Mittwoch, 16. januar 2008
Marat Safin hat sich für die Australian Open von HEAD eine Geheimwaffe schmieden lassen.

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Dienstag, 15. januar 2008
Lleyton Hewitt hatte es eilig. Der Lokalmatador fegte in seinem Auftaktmatch den völlig überforderten Belgier Steve Darcis in nur 77 Minuten mit 6:0, 6:3, 6:0 vom Platz. Auch der Argentinier David Nalbandian hatte beim 6:1, 6:1, 7:6 (7:3) gegen Robert Smeets (Australien) kaum Probleme.

Den Einzug in die zweite Runde sicherte sich auch der Russe Marat Safin. Der 27-Jährige setzte sich gegen Ernests Gulbis aus Estland souverän 6:0, 6:4, 7:6 (7:2) durch.

Der Zyprer Marcos Baghdatis bezwang trotz einer Verletzung den Schweden Thomas Johansson 7:6 (7:0), 6:2, 3:6, 6:3. Zu Beginn des dritten Satzes forderte der an Nummer 15 gesetzte Baghdatis ärztliche Behandlung an, als er über Probleme mit dem linken Oberschenkel klagte. "Ich verspürte einen stechenden Schmerz. Aber nach und nach wurde es wieder besser", sagte der 22-Jährige.



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Dienstag, 15. januar 2008

Michael Berrer bezwang in der ersten Runde bei den Australian Open den US-Amerikaner Donald Young mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:5). Im Interview rekapituliert er sein Match und blickt auf seine nächste Begegnung gegen den favorisierten Andy Roddick.

Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die zweite Runde bei den Australian Open. Sind Sie zufrieden mit Ihrer Vorstellung?


Michael Berrer:
Ich habe gewonnen, das ist das Gute. Mit dem Spiel bin ich nicht zu hundert Prozent zufrieden. Leider habe ich nicht alles umsetzen können, was ich mir vorgenommen habe. Aber okay, ich bin durch. Und jetzt freue ich mich auf das Spiel gegen Andy Roddick.

Warum konnten Sie nicht alles umsetzen?


Berrer:
Ja, so genau weiß ich das auch nicht. Vielleicht war ich etwas verkrampft, weil ich schon das Roddick-Match im Kopf hatte. Da muss ich mich vor vielen Zuschauern, dem Davis-Cup-Kapitän und auch den heimischen Trainern beweisen.

Sie meinten kürzlich, dass Sie sich auf dem Belag in Melbourne noch nicht so ganz wohl fühlen würden. Wie ist das jetzt?


Berrer:
Das stimmt. Es ist mir alles noch etwas zu langsam hier - die Bälle, der Belag. Und dann kommt da noch das Wetter hinzu. Es sind also mehrere Faktoren, die da zusammenkommen, und die mich hier noch nicht so hundertprozentig wohl fühlen lassen. Aber ich glaube, es wird von Tag zu Tag besser.

Wie schätzen Sie ihren nächsten Gegner Andy Roddick ein? Unschlagbar ist er nicht, oder?


Berrer:
Nein, bestimmt nicht. Ich habe zwar noch nie gegen ihn gespielt, aber ich rechne mir schon Chancen aus. Sicherlich, er hat einen Bomben-Aufschlag, und von der Grundlinie spielt er sehr solide. Ich denke, man darf gegen ihn nicht passiv sein - von daher muss ich ihn stets beschäftigen. Das wird meine Aufgabenstellung gegen ihn sein, und sollte ich diese lösen, habe ich eine gute Chance. Also ich bin sehr optimistisch.

Sie haderten in der letzten Zeit häufiger mit ihrem Slice. Werden Sie gegen Roddick versuchen, den Schlag weitgehend aus ihrem Spiel zu nehmen?


Berrer:
Ich denke schon. Gegen Top-Leute wie eben Roddick bringt mich der Slice nicht weiter. Das habe ich in den letzten Matches gegen Hochkaräter gemerkt. Ab und zu einen aggressiven Slice einzustreuen, ist in Ordnung. Ich darf aber keine lahmen Eier reinlegen. Auf dem Niveau bringt das nichts.

Nachdem Sie das Auftaktmatch gewonnen haben, können Sie jetzt ja ganz entspannt gegen Roddick antreten, oder?


Berrer:
Nein, überhaupt nicht. Ich möchte nicht verlieren, deshalb gehe ich auch nicht total entspannt in das Match. Ich gehe in die Begegnung, um sie zu gewinnen, und wenn ich verliere, ist das eine Enttäuschung für mich. Auch wenn der Gegner Andy Roddick heißt.

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Dienstag, 15. januar 2008

Eurosport hat mit der UEFA einen Vertrag über die zeitversetzte Ausstrahlung aller 31 Spiele der UEFA EURO 2008 vom 7.-29. Juni in Österreich und der Schweiz abgeschlossen.

Vervollständigt wird diese Berichterstattung von drei täglichen Programmen zur UEFA EURO 2008, die jeweils um 17:00, 20:00 und 22:00Uhr ausgestrahlt werden.

Eurosport wird damit insgesamt mehr als 200 Stunden von der UEFA EURO 2008 berichten. Die Zuschauer werden keine Minute des wichtigsten Fußball-Events des Jahres verpassen.


Eurosport 2 wird zudem wichtige Matches wiederholen und Ausschnitte der Pressekonferenzen in seinen täglichen Nachrichtensendungen übertragen.

Die ausführliche Berichterstattung von der UEFA EURO 2008 rundet ein außergewöhnliches Fußballjahr bei Eurosport ab, das bereits am 20. Januar mit der LIVE-Übertragung des Africa Cup of Nations aus Ghana beginnt.

Absolute Highlights auf die sich die Zuschauer in dieser Saison freuen können, sind die UEFA Champions League und der UEFA Cup. Eurosport wird aber weiterhin auch die wichtigsten Wettbewerbe im Junioren-Fußball, Frauen-Fußball, Futsal und Beach Soccer übertragen und promoten.





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Dienstag, 15. januar 2008

Für Nicolas Kiefer sind die Australian Open bereits beendet. Der deutsche Hoffnungsträger schied in seinem Auftaktmatch gegen den Spanier Juan Carlos Ferrero sang- und klanglos mit 4:6, 3:6, 1:6 aus. Auch für Benjamin Becker war Endstation. Denis Gremelmayr hingegen zog in die zweite Runde ein.

"Mir fehlten einfach die zwei Wochen Training in der Vorbereitung, als ich verletzt war. Ich bin von Beginn an den Bällen nur hinterher gelaufen und habe fast ohne Aufschlag gespielt. Wenn das weg ist und meine Fitness durch den Trainingsrückstand nicht da ist, dann kann ich meine Stärken nicht ausspielen", sagte der enttäuschte Kiefer.

 

Kiefer fand gegen den konzentriert wirkenden Ferrero nie ins Spiel. Bereits im ersten Durchgang wirkte der 30-Jährige müde. Der Spanier hatte keine Probleme, sein Spiel dem Hannoveraner aufzuzwingen.

 

Auch im zweiten Satz musste Kiefer um jeden Punkt hart kämpfen. Dabei unterliefen dem Halbfinalisten von 2006 zu viele leichte Fehler. Auch läuferisch konnte Kiefer nicht mit dem Weltranglisten-21. mithalten. Auch im dritten Durchgang warteten die deutschen Fans vergeblich auf ein Aufbäumen Kiefers. "Ich bin nicht einmal zum Siedepunkt gekommen. Es ist sehr schwer für mich, das so zu akzeptieren, denn ich weiß, dass ich besser spielen kann. Aber ich habe ganz klar verdient verloren. Ich weiß, wo ich stehe und woran ich jetzt arbeiten muss", kündigte der 30-Jährige an.

Letzte Hoffnung kam im 3. Satz

Becker
legte in der Rod Laver Arena einen klassischen Fehlstart hin. Der 26-Jährige verlor zwei Mal in Folge seinen Aufschlag und gewann im ersten Satz kein einziges Spiel. Auch im zweiten Durchgang konnte Becker dem druckvollen Spiel des Serben nur wenig entgegen setzen. Immer wieder kam Djokovic mit seiner wuchtigen Vorhand zu direkten Punkten. Im dritten Satz keimte kurz Hoffnung bei den deutschen Fans auf, denn Becker nahm seinem Gegner im ersten Spiel den Aufschlag ab. Bis zum Tiebreak konnte der Davis-Cup-Spieler den Durchgang ausgeglichen gestalten, doch letztendlich setzte sich die Klasse von Djokovic durch.

"Ich hatte einen ganz schlechten Start und habe es nicht geschafft, ihn aus dem Rhythmus zu bringen", sagte Becker nach der deutlichen Niederlage. "Er war einfach zu gut. Es ist sehr frustrierend, wenn man auf dem Platz steht und nicht weiß, wie man Punkte gewinnen soll."

 

Gremelmayr kämpft sich weiter

Für eine positive Nachricht sorgte dagegen Denis Gremelmayr. Der 26-Jährige besiegte Sergio Roitman aus Argentinien mit 6:1, 0:6, 6:4, 7:5 und erreichte somit die zweite Runde von Melbourne

 

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Dienstag, 15. januar 2008
Fußball in Afrika ist für einen deutschen Trainer noch immer einen Abenteuer. Für den Ex-DFB-Coach zählt beim Afrika Cup nur eins: Der Titel.


Alle sind still und es ist so ein Moment, wo man wirklich den Aufprall einer Stecknadel hören würde. "Wir möchten dafür danken, dass wir hier sein dürfen", sagt Nwankwo Kanu kaum hörbar in diesem Englisch mit der unverwechselbaren afrikanischen Klangfarbe. Kanu steht barfuß vor der Gruppe. "Wir beten dafür, dass unsere Landsleute, unsere Familien und wir gesund bleiben. Dass wir zusammenhalten, dass wir uns helfen und dass Liebe und Frieden im Mittelpunkt unserer Gruppe stehen", sagt Kanu. Er sagt das ganz leise; ja fast zaghaft. Aber jeder versteht ihn. Der Begriff Ehrfurcht ist in dem kleinen Konferenzraum im Atalaya Park Golf Hotel & Resort in Marbella fast zu greifen. "Dafür beten wir", brummt es kaum hörbar aus 30 Kehlen, die sich von ihren Stühlen zum Gebet erhoben haben.

Afrika-Cup.jpgKanu ist Kapitän der nigerianischen Nationalmannschaft, die sich im Trainingslager in Marbella auf ein großes Ziel vorbereitet: Der Gewinn des Afrika-Cup 2008 in Ghana, der ab 20. Januar (alle Spiele live bei Eurosport/Eurosport 2 und im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) den Schwarzen Kontinent - je nach Abschneiden des jeweiligen Teams - in überschäumenden Jubel, tiefe Trauer und auch blanken Hass dreiteilen kann. Es ist die Kontinentalmeisterschaft Afrikas, in etwa vergleichbar mit der EURO 2008 multipliziert mit dem Leidenschaftsfaktor 10.

Sportminister fordert den Titel

Fußball ist auch und gerade in Afrika ein Politikum. Nicht zuletzt in Nigeria. Deshalb ist eigens der Sportminister Abdulrahman Hassan Gimba aus dem 3.500km Luftlinie entfernten Nigeria ins Trainingslager der "Super Eagles" nach Marbella angereist, der nach dem Gebet von Kanu einen flammenden Appell an die 23-köpfige Fußball-Delegation plus Trainer- und Betreuerstab um Chef Berti Vogts halten wird. Die einzige Botschaft: "We have enough from silver and bronze. Do us a favour - win the title for Nigeria!" Wenn man bei diesen Worten in sein Gesicht schaut, drängt sich geradezu auf, die eindringliche Ansage von oben mit "Holt den Titel oder kommt besser nicht wieder" zu übersetzen.
Die ganze Szenerie hat etwas Unwirkliches: Wer kann sich schon vorstellen, dass Michael Ballack bei der Vorbereitung zur EURO 2008 in einem Nebenraum des Sheraton Hotels in Frankfurt vor Lehmann, Podolski, Schweinsteiger und Co. barfuß das Vater Unser betet und danach Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zwischen den Zeilen an die Nationalmannschaft appelliert, doch lieber in den Schluchten der Alpen Österreichs und der Schweiz zu bleiben, als ohne den EM-Titel nach Deutschland zurückzukehren. Überhaupt machen die Politiker in Nigeria das Arbeiten für einen europäischen Trainer nicht gerade einfacher. Der Sportminister ist auch deshalb angereist, weil die gnadenlose Presse in Nigeria Meldungen gestreut hat, dass die Bedingungen im mediterranen Marbella einem Wintersportort gleichkämen: "Wir haben gelesen, dass hier Minus fünf Grad herrschen sollen", gibt der Sportminister zu. "Deshalb sind wir hier, um zu schauen, ob alles gut läuft. Und ich will mich bei Berti entschuldigen, dass wir Zweifel hatten", sagt er. Die Entschuldigung wirkt ehrlich und es kommt einem Ritterschlag für Vogts gleich.



Sport in Nigeria: Fußball, Fußball, Fußball

In weniger als einer Viertelstunde wird jedem Europäer klar, was der Fußball für einen Stellenwert in einem afrikanischen Land hat. In Deutschland ist Fußball die schönste Nebensache der Welt - in Afrika ist er die wichtigste Hauptsache des Kontinents. "Sportlich gibt es in Nigeria nur drei Dinge: Erstens Fußball, Zweitens Fußball, Drittens Fußball", erzählt Vogts.

Der ehemalige Bundestrainer soll den "Super Eagles" seit März 2007 Organisation und Disziplin vermitteln. Diese Tugenden haben Nigeria zum großen Wurf seit dem letztmaligen Gewinn des Afrika Cups 1994 und dem Gewinn von Olympia-Gold 1996 immer gefehlt. Von daher passt die auf den ersten Blick ungewöhnliche Liaison Vogts-Nigeria wie die Faust aufs Auge. Wenn einer für diese zwei Tugenden steht, dann er. Überhaupt passt diese Konstellation glänzend. Denn Vogts hat auf einmal das, was er am Schluss seiner Stationen in Deutschland und Europa selten hatte: Lockerheit und Spaß. Er redet mit Begeisterung ausführlich über sein Abenteuer und seine Mission mit Nigeria.

"Wenn der nigerianische Fußball so organisiert wäre wie der DFB, hätte Nigeria bei den letzten Weltmeisterschaften immer im Halbfinale gestanden. Minimum", bekommt Vogts leuchtende Augen, wenn er von dem unerschöpflichen Reservoir an hoch veranlagten Spielern aus Nigeria spricht. Auch der respektvolle Umgang untereinander und die Ehrfurcht vor dem Vaterland haben es Vogts angetan, was er am Beispiel der Anreise seiner Spieler veranschaulicht "Sie müssen sich das so vorstellen, Michael Ballack spielt in New York, fliegt vor einem Länderspiel der Nationalmannschaft nach Frankfurt und bezahlt sein Ticket der Business Class selber und ist happy, dass er seine Landsleute wieder sieht. Daran sieht man, mit welcher Begeisterung die Spieler hier ankommen." In Nigeria werden vom Verband nur Tickets der Economy Class bezahlt, das Upgrade zur bequemeren Reise bei den Fernflügen müssen die Spieler selbst tragen.

Die Mechanismen des Fußballgeschäftes sind im Prinzip dieselben - nur ein bisschen härter. Vogts stellt zur Frage, was denn von ihm in Nigeria beim Afrika Cup erwartet wird, trocken fest: Das Land erwartet den Titel. Ohne Gegentor


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Dienstag, 15. januar 2008

Zwei Tage nach der überraschenden Vorstellung von Jürgen Klinsmann als neuem Bayern-Trainer haben die Münchner gleich den nächsten Transfer-Coup parat. Nationalspieler Tim Borowski wechselt zur kommenden Saison ablösefrei von Werder Bremen zum deutschen Rekordmeister, teilten die Hanseaten mit.

"Wir haben Tim noch im alten Jahr ein Angebot gemacht, es kam danach von seiner Seite aber nicht zu Verhandlungen", sagte Manager Klaus Allofs. Da der Vertrag des 27-jährigen Mittelfeldspielers zum Saisonende ausläuft, muss Werder ihn ablösefrei ziehen lassen. Trainer Thomas Schaaf bedauerte den Verlust des Leistungsträgers, der auf Grund von Verletzungen knapp die Hälfte der Bundefinedundesliga-Hinrunde verpasste. "Schade, wir wären den Weg mit Tim gerne weitergegangen, aber wir müssen diese Entwicklung hinnehmen", sagte der Coach im Trainingslager der Bremer im türkischen Belek.

Allofs hatte beim Angebot schon einen Wechsel des Nationalspielers ins Kalkäl gezogen. "Wenn ein Spieler aus dem erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft frei zu haben ist, muss man mit einer solchen Entwicklung rechnen. Wir können und wollten uns in diesem Fall nur in einem gewissen finanziellen Rahmen bewegen", erklärte der Manager.

Borowski war 1996 vom 1. FC Neubrandenburg in das Jugendinternat von Werder Bremen gekommen und gehörte seit 2001 dem Profikader an. Er bestritt bisher 157 Bundesliga-Spiele und erzielte 21 Tore. In der DFB-Auswahl hatte er 31 Einsätze und traf dabei zweimal.

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Dienstag, 15. januar 2008

Fußball in Afrika ist für einen deutschen Trainer noch immer einen Abenteuer. Eurosport.yahoo.de hat Nigerias Nationaltrainer Berti Vogts bei seiner Mission im Trainingslager in Marbella besucht. Für den Ex-DFB-Coach zählt beim Afrika Cup nur eins: Der Titel.

9755548674718e59bdc06a.jpgAlle sind still und es ist so ein Moment, wo man wirklich den Aufprall einer Stecknadel hören würde. "Wir möchten dafür danken, dass wir hier sein dürfen", sagt Nwankwo Kanu kaum hörbar in diesem Englisch mit der unverwechselbaren afrikanischen Klangfarbe. Kanu steht barfuß vor der Gruppe. "Wir beten dafür, dass unsere Landsleute, unsere Familien und wir gesund bleiben. Dass wir zusammenhalten, dass wir uns helfen und dass Liebe und Frieden im Mittelpunkt unserer Gruppe stehen", sagt Kanu. Er sagt das ganz leise; ja fast zaghaft. Aber jeder versteht ihn. Der Begriff Ehrfurcht ist in dem kleinen Konferenzraum im Atalaya Park Golf Hotel & Resort in Marbella fast zu greifen. "Dafür beten wir", brummt es kaum hörbar aus 30 Kehlen, die sich von ihren Stühlen zum Gebet erhoben haben.

Kanu ist Kapitän der nigerianischen Nationalmannschaft, die sich im Trainingslager in Marbella auf ein großes Ziel vorbereitet: Der Gewinn des Afrika-Cup 2008 in Ghana, der ab 20. Januar (alle Spiele live bei Eurosport/Eurosport 2 und im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) den Schwarzen Kontinent - je nach Abschneiden des jeweiligen Teams - in überschäumenden Jubel, tiefe Trauer und auch blanken Hass dreiteilen kann. Es ist die Kontinentalmeisterschaft Afrikas, in etwa vergleichbar mit der EURO 2008 multipliziert mit dem Leidenschaftsfaktor 10
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Montag, 14. januar 2008

Wer sind die Favoriten auf den Sieg beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres?

Hier die fünf Top-Anwärter auf den Sieg in Melbourne


Roger Federer

Er ist der momentan beste Spieler auf dem Planeten. Er ist die unangefochtene Nummer eins der Welt. Er ist König Federer. Das Schweizer Ausnahmetalent beherrscht seit Jahren die Tennis-Szene und ist der Top-Favorit auf den Gewinn des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres.Das Zauberwort beim Phänomen "Federer" heißt Konstanz. Das Spiel des 26-jährigen Allrounders ist kaum Schwankungen unterworfen. Der große Pluspunkt des zwölffachen Grand-Slam-Turnier-Gewinners ist zudem seine Versiertheit - es gibt praktisch nichts, was der Schweizer nicht kann. Basis seines Erfolges ist sein präzises Spiel auf der Linie. Die Vorhand des Schweizers besitzt nicht die explosive Wucht eines Rafael Nadal, aber die Präzision in Federers Topspins ist fast einmalig auf der Tour.

Sportfan-Prognose:

Kein Zweifel - der Weg zum Triumph in Melbourne führt nur über Top-Favorit "König Federer". Technisch ist Federer nahe an der Perfektion. Auch körperlich hat der 26-Jährige in den vergangenen Jahren massiv zugelegt.

Rafael Nadal

"Rafa" ist ein Phänomen - nicht nur wegen seiner extrem kraftvollen und aggressiven Spielweise. Der Spanier muss mit dem Etikett "Beste Nummer zwei seit Jahren" leben und schafft es dennoch, aus dem Schatten des übermächtig erscheinenden Roger Federer herauszutreten und zur eigenen "Marke" zu werden. Nadals schier unglaubliche Power manifestiert sich in jedem Schlag - ob Vorhand oder Rückhand, ob Volley oder Service. Auf Sand ist der Mallorquiner bereits die inoffizielle Nummer eins. Auf auch dem neuen Hart-Belag bei den Australian Open zählt der 21-Jährige zu den Top-Favoriten.

Sportfan-Prognose:

In der Tennis-Welt daheim, auf Sand zuhause: Nadals Erfolg steht und fällt noch zu häufig mit dem Bodenbelag. Allerdings hat der Mallorquiner bereits öfter gezeigt, dass er inzwischen in der Lage ist, auch auf weniger bevorzugtem Terrain bestens zurecht zu kommen. Seine größten Pluspunkte sind sein Wille und die Kondition. Wenn ein Spieler auf der Welt in der Lage ist, seinen Gegner förmlich zu "erschlagen", dann Nadal.

Novak Djokovic

Neben Rafael Nadal gehört der Serbe zu der neuen, aufstrebenden Generation. Der Serbe hatte 2007 ein beeindruckendes Jahr: Der erst 20-Jährige stürmte in der Weltrangliste von Platz 16 auf Rang drei. Djokovic ist wie Nadal ein Vertreter des Power Tennis. Mit seiner massiven Vorhand brachte er auch schon König Federer ins Schwitzen. Im Finale der US Open war der Serbe noch unterlegen, im Endspiel der Masters in Montreal besiegte der die Nummer eins der Welt.

Sportfan-Prognose:

Djokovic gehört zum engen Kreis der Favoriten. Der Serbe verfügt über ein weit gefächertes Schlagrepertoire, seine Stärke ist neben seiner Kraft auch seine Vielseitigkeit. Zuletzt konzentrierte sich Djokovic auf die Verbesserung seines Volley-Spiels.

Nikolay Davydenko

Der Weltranglisten-Vierte ist ein solider Spieler, der nicht so recht in den glamourösen Tennis-Zirkus passt. Auch seine Spielweise ist nicht von Spektakel geprägt. Davydenko verlegt sich vielmehr auf seine Beinarbeit und Ausdauer. Die Nummer eins Russlands beendete das Tennis-Jahr 2007 zum dritten Mal in Folge unter den Top 5. Seine Bilanz bei den Australian Open: Bei den vergangenen drei Teilnahmen war immer im Viertelfinale Schluss - damit soll jetzt Schluss sein.

Sportfan-Prognose:

Davydenko ist wie die viel zitierte "Pralinenschachtel", bei der man nie genau weiß, was am Ende herauskommt. Da der gebürtige Ukrainer jedoch Sand- und Hartplätze zu seinen bevorzugten Bodenbelägen zählt, dürfte er auch in Melbourne eine gute Rolle spielen.

Andy Roddick

Der US-Amerikaner ist der Farbtupfer im Kreis der Favoriten. Die Nummer sechs der Welt ist der Superstar in seiner Heimat und hat den Status eines Rock-Stars im Tennis-Zirkus. Ob in Interviews oder bei Pressekonferenzen: Roddick ist nie um einen Spruch verlegen. Der 25-Jährige überzeugt aber auch auf dem Court - zuletzt führte er die USA zum Sieg im Davis Cup gegen Russland. Bei den Australian Open 2007 scheiterte Roddick erst im Halbfinale an dem späteren Sieger Roger Federer. Auch bei den US Open war im Viertelfinale gegen den Schweizer Endstation.

Sportfan-Prognose:

Roddick befindet sich in guter Form. Sein gefürchteter Aufschlag, mit dem er immer noch den Weltrekord (249,4 km/h) hält, ist die Basis seines Spiels - kommt das erste Service, sieht es gut aus für den US-Amerikaner. Auch seine starke Vorhand hilft ihm bei seiner Spielstrategie, die auf den schnellen Punktgewinn ausgelegt ist. Schwächen hat der 25-Jährige bei der Rückhand und im Spiel am Netz. In Melbourne hängt vieles davon ab, ob Roddick mit dem neuen Belag klar kommt - und ob dieser seine service-basiertes Spiel sogar noch verstärkt.

 

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Montag, 14. januar 2008
Pünktlich zum internationalen Saisonstart in Melbourne präsentieren sich nicht nur die Stars in Ihren neuen Outfits. Auch www.tennis-point.de präsentiert sich im neuen Gewand. Viel Spaß beim Stöbern und vor allem viel Glück beim großen Gewinnspiel. Falls Sie  die Gewinnspielfrage richtig beantworten können, winken  Preise im Gesamtwert von 10.000 €.




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Montag, 14. januar 2008

Schüttler startete sehr engagiert in die Partie und beeindruckte vor allem durch seine präzisen Grundschläge. Auch die gewohnte starke Laufarbeit sorgte für eine schnelle 2:0-Satzführung. Im dritten Durchgang kam dann Clement besser ins Spiel, doch anschließend hatte wieder der Deutsche die Nase vorn. Der Australian-Open-Finalist von 2003 trifft nun auf den Franzosen Gilles Simon, der sich gegen Bobby Reynolds aus den USA in fünf Sätzen durchsetzen konnte.

Zverev verspielt Führung


Berrer hatte gegen den erst 18-jährigen Young große Probleme. Gleich drei Mal musste der Stuttgarter über den Tie Break gehen. Berrer konnte seine Stärke, das Grundlinienspiel, nicht voll ausspielen. Die Unbekümmertheit Youngs machte dem 27-Jährigen zu schaffen.

Für den Hamburger Zverev lief es dagegen nicht so erfolgreich. Trotz einer 2:0-Satzführung konnte er nicht als Sieger den Platz verlassen. Ab dem dritten Durchgang fand Robredo zu seinem gewohnt starken Grundlinienspiel und ließ sich nicht mehr aus dem Rhythmus bringen. Letztendlich kassierte der Deutsche eine bittere 6:4, 6:2, 6:7, 4:6 und 5:7-Niederlage.
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Montag, 14. januar 2008
Mit nomao  habe ich eine Karte erstellt, die die beiden wichtigen Austragungsorte  der  Australian Open zeigt.  Zudem  werde ich auch  viele weitere Plätze  eintragen, wie z.B. die anderen Grand Slam Austragungsorte.

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Montag, 14. januar 2008
 
Serena Williams hat ihr Auftaktmatch bei den Australian Open problemlos überstanden. Die Titelverteidigerin aus den USA setzte sich in 62 Minuten mit 6:3, 6:3 gegen Jarmila Gajdosova aus Australien durch. Auch die Belgierin Justine Henin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht.


Von Beginn an bestimmte Williams das Geschehen in der sonnigen Rod Laver Arena. Den druckvollen Grundschlägen hatte ihre Gegnerin nur wenig entgegen zu setzen. Trotz einiger vermeidbarer Fehler musste die US-Amerikanerin nie um den Sieg zittern. Letztendlich war es ein souveräner Auftritt der Vorjahressiegerin, die es in der nächsten Runde entweder mit der Chinesin Meng Yuan zu tun bekommt.

Topfavoritin Henin steht ebenfalls wie erwartet in der zweiten Runde von Melbourne. Die Weltranglistenerste gewann nach einer Stunde und 28 Minuten mit 6:2, 6:2 gegen Aiko Nakamura. Die Japanerin spielte zwar über weite Strecken gut mit, konnte aber die 25-Jährige nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen.
 

Marathon-Match in der Vodafone Arena


Für das Highlight des Tages sorgten Jelena Jankovic und Tamira Paszek. In einem wahren Tennis-Krimi konnte Jankovic drei Matchbälle abwehren und sich letztendlich in drei Sätzen gegen die erst 17-jährige Österreicherin durchsetzen. Gegen die hoch favorisierte als Nummer drei gesetzte Serbin zeigte Paszek eine hochklassige Leistung, musste sich aber am Ende doch noch nach drei Stunden und neun Minuten mit 6:2 2:6 10:12 geschlagen geben.Lindsay Davenport wurde ihrer Favoritenrolle ebenfalls gerecht. Die US-Amerkanerin setzte sich in ihrem Auftaktmatch gegen die Italienerin Sara Errani mit 6:2, 3:6, 7:5 durch. Davenport trifft nun auf die Russin Maria Scharapova, die sich gegen die Kroatin Jelena Kostanic Tosic mit 6:4, 6:3 durchsetzte.

Amelie Mauresmo schaffte nach anfänglichen Startschwierigkeiten ebenfalls den Sprung in die zweite Runde. Die Französin bezwang Tatiana Poutchek aus Weißrussland mit 6:7 (6:8), 6:0, 6:0.







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Montag, 14. januar 2008
Im Interview mit Nicolas Kiefer spricht er über die kleinen Bürden des Älterwerdens und überraschenderweise auch über seine Zukunft als Fußball-Trainer.

Kiefer:
Ich bin sicher etwas ruhiger und entspannter geworden. Aber eigentlich hat sich nur eines verändert: Ich muss keinem mehr etwas beweisen. Nur ich mir selber. Mein Ziel ist, konstant zu spielen, und ich will herauszufinden, ob ich aus meinem Körper noch so viel rausholen kann, dass ich bei einem großen Turnier richtig mitmischen kann. Ich traue mir das auf jeden Fall zu und ich glaube noch immer daran. Dafür trainiere ich so hart.

Haben Sie heute mehr Angst vor Verletzungen?

Kiefer:
Ich habe gelernt, dass ich mir keine größere Verletzung mehr leisten darf. Ich bin jetzt 30 Jahre alt und der Heilungsprozess geht langsamer, irgendwann ist dann Schluss. Da muss ich einfach noch mehr auf meinen Körper achten.

Dauert es jetzt länger, bis Sie sich von Verletzungen ganz erholen?

Kiefer:
Ja, ich habe das immer unterschätzt. Und allein schon, dass einem morgens kurz nach dem Aufstehen ganz schön die Knochen weh tun, bis man so richtig in Gang kommt. Früher, als ich noch beim Davis Cup mit Becker und Stich gespielt habe, da waren die auch gerade so um die 30. Wenn wir trainiert haben, sagten die am nächsten Tag: "Wir müssen jetzt mal ruhiger machen, heute geht gar nichts mehr." Da habe ich natürlich mit meinen 20 Jahren gelacht und gedacht: "Das kann doch nicht sein". Jetzt kann man wohl über mich lachen, aber so ist das eben.

Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?

Kiefer:
Ich werde 2008 Prioritäten setzen und nur noch die wichtigen Turniere spielen. In den Pausen will ich mich dann körperlich und spielerisch weiterentwickeln. Denn wenn ich mal nicht mehr so heiß bin, dann bin ich nicht mehr hundertprozentig dabei und kann dann mit den Topspielern nicht mehr mithalten. Stillstand ist Gift. Auch hier in Melbourne. Ich muss mein Spiel machen, aggressiv spielen, Fehler in Kauf nehmen. Die Beine müssen brennen, die müssen glühen. Dann geht noch was.

Auch im möglichen Viertelfinalduell mit Federer?

Kiefer:
Soweit denke ich nicht, obwohl ich mit ihm natürlich noch eine Rechnung offen habe. Roger legt immer noch einen drauf. Dafür steht er zu Recht oben. Die meisten haben vorher schon verloren, weil sie die Hosen voll haben. Wenn ich gegen ihn spiele, sage ich mir, dass ich ihn schlagen kann. Sonst müsste ich gar nicht auf den Platz gehen. Sobald der Ball im Spiel ist, gibt es kaum einen Unterschied. Für beide sind die Chancen da. Aber bei den wichtigen Bällen spielt er halt unglaublich präzise. Das muss man akzeptieren. Nur fühlt es sich eben besonders gut an, gegen ihn zu gewinnen. Bei mir ist das Gefühl leider schon länger her.

Ein gutes Gefühl gäbe Ihnen sicher auch eine Goldmedaille in Peking, auf die sie so hoffen. Wäre die sogar besser als der Davis-Cup-Sieg?

Kiefer:
Am liebsten wäre mir natürlich beides. In Athen waren wir kurz davor, Silber habe ich jetzt schon. Eine andere Farbe wäre auch schön, aber Medaille ist Medaille. Das wird aber schwer und ich wäre froh, überhaupt in Peking dabei zu sein.

Und wollen Sie dann tatsächlich auch mit Tommy Haas Doppel spielen?

Kiefer:
Wir sind die beiden besten Spieler und würden mit Sicherheit auch im Doppel eine Waffe darstellen. Wir spielen beide gut von der Grundlinie und am Netz und wir haben früher oft zusammen gespielt, als wir angefangen haben. Danach haben wir uns mehr auf das Einzel konzentriert, weil beide Wettbewerbe doch Kraft kosten. Ich hatte mit Tommy in Paris-Bercy schon mal gesprochen Wenn es passt, werden wir im Sommer hoffentlich das ein oder andere Mal noch zusammen bei einem Turnier spielen.

Warum bedeutet Ihnen die Teilnahme so viel?


Kiefer:
Die Olympischen Spiele sind nur alle vier Jahre und irgendwann läuft einem die Zeit davon. Und wer weiß, ob ich nicht 2012 schon bei Hannover 96 auf der Bank sitze und die Spieler irgendwo hin dirigiere. Nein, das war nur Spaß...

Okay, was ist denn wahrscheinlicher - Hannover 96 erreicht in dieser Saison die UEFA-Cup-Ränge oder Sie holen eine Medaille in Peking?

Kiefer:
Das ist eine sehr schwere Frage. Eigentlich nicht zu beantworten. 96 hat eine gute Ausgangsposition. Und ich traue mir eine Medaille zu. Sagen wir einfach, es wird ein sehr aufregendes Jahr - mit vielen Highlights.
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Montag, 14. januar 2008
Lindsay Davenport ist zur reichsten Sportlerin aller Zeiten avanciert. Die US-Amerikanerin erreichte bei den Australian Open mit einem Dreisatzsieg (6:2, 3:6, 7:5) über die Italienerin Sara Errani die zweite Runde und knackte damit den bisher von Steffi Graf gehaltenen Preisgeld-Rekord.



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"Ich bin entzückt", meinte Davenport, die im vergangenen Jahr nach einer Babypause ein äußerst erfolgreiches Comeback auf der WTA Tour gegeben hat. "Als ich 1993 meinen ersten Preisgeld-Scheck in Indian Wells kassiert habe, hätte ich nie gedacht, dass es so weit kommen würde."

Bei satten 21,897.501 US-Dollar steht nun die neue Preisgeld-Rekordmarke im Damen-Sport. "Ich bin sehr stolz, dass ich diesen Meilenstein erreicht habe. Und dass ich Steffi Graf, eine der besten Tennisspielerinnen aller Zeiten, ablöse - das ist das Tüpfelchen auf dem i", so Davenport weiter.

Davenport ist seit 1993 Tennis-Profi. Außer den French Open hat sie bereits bei allen Grand-Slam-Turnieren triumphiert. 1996 holte sie den Olympiasieg in Atlanta, 1999 den WM-Titel. Summa summarum brachte es die ehemalige Nummer eins der Welt in ihrer Laufbahn bislang auf 54 Einzel- und 36 Doppeltitel.
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Montag, 14. januar 2008
Zum Start der Australian Open gab es bei den deutschen Frauen Licht und Schatten. Während sich Angelique Kerber dank eines 0:6, 6:3; 6:2 gegen Maret Ani aus Estlad den Sprung in die zwiete Runde geschafft hat, muss Tatjana Malek bereits die Koffer packen.

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Montag, 14. januar 2008

Rainer Schüttler (Korbach) - Arnaud Clement (Frankreich) 6:4, 6:2, 6:7 (3:7), 6:4

Michael Berrer (Stuttgart) - Donald Young (USA) 6:7 (5:7), 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:5)

Philipp Kohlschreiber (Augsburg/29) - Roko Karanusic (Kroatien) 6:4, 7:6 (7:5), 6:1

Tommy Robredo (Spanien/11) - Mischa Zverev (Hamburg) 4:6, 2:6, 7:6 (7:2), 6:4, 7:5

Kristof Vliegen (Belgien) - Olivier Patience (Frankreich) 6:0, 6:1, 7:6 (7:3)

Igor Andrejew (Russland/31) - Andrei Pavel (Rumänien) 5:7, 6:2, 7:6 (7:4), 6:3

Guillermo Garcia-Lopez (Spanien) - Juan Ignacio Chela (Argentinien/18) 6:4, 6:2, 1:6, 6:2

Sam Warburg (USA) - Juan Pablo Brzezicki (Argentinien) 2:6, 6:2, 6:3, 2:6, 6:4

Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich) - Andrew Murray (Großbritannien/9) 7:5, 6:4, 0:6, 7:6 (7:5)

Andreas Seppi (Italien) - Harel Levy (Israel) 6:4, 6:2, 6:1

Dudi Sela (Israel) - Martin Slanar (Österreich) 6:2, 6:4, 6:2

Ivo Karlovic (Kroatien/20) - Jamie Baker (Großbritannien) 6:4, 6:4, 6:7 (1:7), 6:4

Marc Gicquel (Frankreich) - Lu Yen-Hsun (Taiwan) 6:3, 4:6, 6:7 (6:8), 6:4, 6:2

Nikolai Dawidenko (Russland/4) - Michael Llodra (Frankreich) 7:5, 7:5, 6:3

Andy Roddick (USA/6) - Lukas Dlouhy (Tschechien) 6:3, 6:4, 7:5

Jewgeni Korolew (Russland) - Marcel Granollers-Pujol (Spanien) 7:5, 6:2, 6:0

Jarkko Nieminen (Finnland/24) - Frank Dancevic (Kanada) 6:3, 6:1, 5:7, 2:6, 6:1

Jesse Levine (USA) - Martin Vassallo Arquello (Argentinien) 6:1, 7:5, 6:1

Mardy Fish (USA) - Boris Pashanski (Serbien) 6:2, 6:3, 3:6, 6:3

Paul Capdeville (Chile) - Brydan Klein (Australien) 6:4, 7:5, 6:4

Paul-Henri Mathieu (Frankreich/23) - Victor Hanescu (Rumänien) 6:1, 7:6 (7:4), 6:2

Gilles Simon (Frankreich/28) - Bobby Reynolds (USA) 4:6, 6:4, 6:2, 6:7 (3:7), 6:4

Michail Juschni (Russland/14) - Mathieu Montcourt (Frankreich) 6:0, 6:2, 7:6 (7:3)

Richard Gasquet (Frankreich/8) - Nick Lindahl (Australien) 6:0, 6:1, 3:6, 6:2

Alejandro Falla (Kolumbien) - Kevin Anderson (Südafrika) 5:7, 7:5, 6:7 (8:10), 6:2, 7:5

von Sportfan veröffentlicht in: Zahlen und Tabellen Community: Sport
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Montag, 14. januar 2008
In  meinem letzten Eintrag habe ich  Euch meine nomao Karte gezeigt, die alle  Grand Slam Austragungsorte zeigt.
Hier ein virtueller Flug über Arenen der  Australian Open.


von Sportfan veröffentlicht in: Tennis Community: Sport
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