Nach einer unterhaltsamen Sonntags-Session führte O'Sullivan bereits mit 9:7. In der am Montag fortgesetzten Partie war der 32-Jährige dann nicht mehr zu halten. Vier Spielgewinne in Folge mit Breaks von 71, 60, 100 und dem krönenden Abschluss eines Maximum Breaks führten ihn zu einem letztlich ungefährdeten Sieg.
157.000 britische Pfund Preisgeld werden O'Sullivan für dieses Maximum Break überwiesen, vorausgesetzt kein weiterer Akteur spielt im weiteren Turnierverlauf ein solches 147er Break. Dann hieße es für O'Sullivan, den Betrag zu teilen. "Es ist sicher wichtig ein solches Spiel zu gewinnen, allerdings gibt mir dieses Geld ein paar Optionen in diesem Sommer - ich kann mir nun endlich ein Bentley Cabrio kaufen - für dieses Auto würde ich sogar sterben", sagte er nach der Partie. Exakt 8:42 Minuten benötigte O'Sullivan für die Galavorstellung im letzten Frame. Es war das 62. Maximum Break in der Snooker-Geschichte und das sechste in dieser Saison.
Wenbo wartet auf "The Rocket"
Im Viertelfinale trifft der O'Sullivan, der durch seinen Sieg Shaun Murphy überholt hat und im Provisional Ranking auf eins steht, auf Liang Wenbo. Der 21-jährige Debütant auch China setzte sich in einem Krimi der Extraklasse mit 13:12 gegen Joe Swail durch. Bei 12:8 schien Liang Wenbo schon durch zu sein, aber Joe Swail verkürzte mit Breaks von 133 und 105 auf 10:12. Im 23. Frame brauchte Swail dann aber schon Snooker und Liang hätte nur noch pink lochen müssen. Doch nachdem er zuvor schon die Faust in die Luft gepumpt hatte verschoss er pink. Swail bekam den Snooker, zwang Liang zum Foul und lochte pink und schwarz zum Anschluss.
Nachdem Joe Swail dann sogar den Ausgleich schaffte entwickelte sich ein offener Entscheidungsframe, in dem beide ihre Chancen hatten und beide der Anspannung Tribut zollen mussten. Es ging zum Endspiel auf die Farben, und auch da ging es hin und her. Die Entscheidung fiel, als Swail braun verschoss. Liang lochte braun, feierte wieder mit der Faust, lochte blau, punpte wieder die Faust in die Luft, machte mit pink alles klar und feierte dann den Sieg mit einer Serie von Luftsprüngen.
Stephen Maguire trifft im Viertelfinale auf Joe Perry. Der "Gentleman" bezwang nach 3:5-Rückstand Stuart Bingham mit 13:9. Im letzten Frame hatte Bingham eigentlich vorne gelegen, aber mit einer 55er-Clearance gewann Perry den Frame auf schwarz und machte sein zweites WM-Viertelfinale nach 2004 perfekt.
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Die
Bilanz der Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, zeigt deutlich, dass sich an den wenigen Punkten und den knappen Abständen zwischen den Mannschaften bis zum letzten Spieltag wohl nicht viel
ändern wird. In den bisherigen acht Rückrundenspielen sammelte Hansa Rostock magere sieben Punkte - bester Wert aller Abstiegskandidaten. Duisburg (6 Zähler), Cottbus (5), Nürnberg (4) und
Bielefeld (3) reihen sich dahinter ein.
Als Alonso nach einem turbulenten Jahr bei
McLaren-Mercedes den Silberpfeilen den Rücken kehrte und seine "alte Heimat" bei Renault wiederfand, sorgte dies bereits für reichlich Spekulationen. Vielfach wurde vermutet, er würde dort nur
"überwintern".
Dabei soll der Teamgeist eine große Rolle spiele. "Wichtig ist, dass wir als Mannschaft
funktionieren", appellierte Mannschaftskapitän Michael Ballack, der im Team noch Raum für Verbesserung sieht. "Seit Januar hat sich eigentlich nicht viel geändert", sagte der Chelsa-Star über den
aktuellen Leistungs-, Einsatz- und Krankenstand im DFB-Team rund zehn Wochen vor EM-Auftakt. "Aber in zwei Monaten kann viel passieren. Ein, zwei gute Spiele und man kommt aus seinem
vermeintlichen Tief wieder heraus", erklärte Ballack auf die Frage, wie er die Lage der formschwachen Schneider, Schweinsteiger und Podolski einschätze. "Wir brauchen für die EM eine topfitte und
eingespielte Mannschaft", forderte Ballack.