Donnerstag, 20. märz 2008

Tommy Haas hat beim ATP-Masters in Indian Wells das Viertelfinale erreicht. Der Hamburger besiegte in seinem Achtelfinalmatch den Schotten Andy Murray mit 2:6, 7:5, 6:3. Somit revanchierte sich der 29-jährige Deutsche bei Murray für die knappe Drei-Satz-Niederlage im Viertelfinale des Vorjahres.

 

Dank einer erfolgreichen "Toiletten-Taktik" hat Thomas Haas seine Siegesserie in Indian Wells ausgebaut. In einer spannenden Begegnung gegen Murray revanchierte er sich beim Schotten für die Drei-Satz-Niederlage vor einem Jahr im Viertelfinale an gleicher Stelle. Dabei war Haas, der wie Murray nach seinem Drittrundenmatch nur 16 Stunden Pause hatte, gegen den Weltranglisten-Elften zunächst chancenlos und verlor den ersten Satz nach 33 Minuten klar mit 2:6.

 

"Ich war überhaupt nicht zufrieden mit meiner Leistung, habe dann eine Toiletten-Pause eingelegt und mir dabei gesagt, dass ich einfach aggressiver auftreten muss - das hat dann geklappt", freute sich der 29-Jährige, der sich im zweiten Durchgang nicht davon irritieren ließ, dass er bei einer 5:3-Führung sein Service verlor.

 

Nächstes Match gegen Federer

 

Der dritte Satz wurde dann zu einer reinen Willensfrage. Bis zum 3:3 vergab Murray vier und Haas zwei Breakbälle. Die Entscheidung fiel, als der Deutsche dem 20-Jährigen bei einer 4:3-Führung den Aufschlag abnahm. Nach 2:13 Stunden nutzte er schließlich seinen zweiten Matchball zum größten Triumph seit seiner Schulteroperation am 16. November. Als "Belohnung" trifft Haas jetzt im Viertelfinale auf den Weltranglisten-Ersten Roger Federer aus der Schweiz, der sich gegen den Kroaten Ivan Ljubicic mit 6:3, 6:4 durchsetzte.

 

"Es ist immer großartig gegen Roger zu spielen. Ich denke, wenn ich einfach rausgehe, mein Tennis spiele und einige Big Points mache, habe ich vielleicht eine Chance", sagte Haas. Wie er hat sich auch Rafael Nadal durch eine erfolgreiche Revanche in die Runde der letzten Acht gespielt. Der Titelverteidiger aus Spanien besiegte Jo- Wilfried Tsonga im längsten Match des Tages nach 3:04 Stunden mit 6:7 (4:7), 7:6 (7:3), 7:5. Der Franzose hatte Nadal noch im Halbfinale der Australien Open düpert und im dritten Satz bereits mit 5:2 geführt.

"Ich kämpfe immer und um jeden Punkt. Aber diesmal hatte ich Glück. Denn wenn du mit 2:5 gegen so einen starken Aufschläger wie Tsonga zurückliegst, verlierst du normalerweise mit 3:6. Dieser Sieg war so wichtig für mich und gibt mir ganz viel Selbstbewusstsein", sagte Nadal, der jetzt gegen James Blake aus den USA spielt. Tsonga habe eine unglaubliche Vorhand und könne in die Top drei oder vier vorstoßen, lobte er seinen Kontrahenten, den diese Worte jedoch wenig trösteten.


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Mittwoch, 19. märz 2008

Die Schulter hält, der Spaß ist zurück, der Siegeszug geht weiter. Thomas Haas hat beim ATP-Masters- Turnier in Indian Wells auch sein drittes Spiel gewonnen und das Achtelfinale erreicht. Der Hamburger besiegte den Spanier Fernando Verdasco mit 7:6 (7:5), 4:6, 6:1.

 

undefinedBei der mit 3,589 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung hatte Haas gegen den Schotten Andy Murray die Chance auf den Einzug in die Runde der letzten Acht. Ohne Probleme erreichte der Weltranglisten-Erste Roger Federer das Achtelfinale. Der Schweizer siegte im Eiltempo 6:1, 6:1 gegen den Franzosen Nicolas Mahut.

 







Murray mit Knöchelproblemen

 

Haas präsentierte sich im kalifornischen Süden wie schon bei seinem Sieg zuvor im Zweitrundenduell gegen den favorisierten Andy Roddick aus den USA kampfstark, konzentriert und vor allem konsequent. So nahm der 29-Jährige seinem Gegner in allen drei Sätzen jeweils das erste Service hab. Im ersten und zweiten Durchgang gelang dem Weltranglisten-30. zwar umgehend ein Re-Break.

 

Im dritten Satz hingegen behielt Haas trotz eines 15:40-Rückstandes bei eigenem Aufschlag die Nerven, hielt sein Service und lag mit 3:1 vorn. Die deutsche Nummer zwei agierte selbstbewusst und nahm dem 24-jährigen Madrilenen noch zweimal das Service ab, während Verdasco nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Nach 2:22 Stunden nutzte Haas seinen dritten Matchball zum letztlich verdienten und überzeugenden Sieg.

 

Mit Murray hatte sich Haas im vergangenen Jahr im Viertelfinale ein hochklassiges Marathonmatch geliefert, dabei zwei Matchbälle vergeben und nach fast drei Stunden letztlich unglücklich mit 6:3, 3:6, 6:7 (8:10) verloren. Dabei war Murray im zweiten Satz umgeknickt und hatte fortan Probleme mit seinem linken Knöchel, während Haas sich am Ende der Begegnung mit Muskelkrämpfen in beiden Oberschenkeln herumplagte und im Tiebreak beim Aufschlag nicht mehr abspringen konnte.

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Mittwoch, 19. märz 2008

Beim FC Bayern München hängt der Haussegen schief. Nach zuletzt zwei Niederlagen hofft der Rekordmeister nun auf das DFB-Pokalspiel gegen Wolfsburg. "Alles was zählt, ist ein Sieg. Das kann ein echter Befreiungsschlag für uns sein", meinte Lukas Podolski, der für Luca Toni in die Startelf rückt.

 

 

Die Vorzeichen stehen schlecht. Während Bayern zuletzt gleich zwei Spiele hintereinander verloren hat und gegen Anderlecht und Cottbus alles andere als glänzte, kommt mit Wolfsburg die stärkste Bundesliga-Mannschaft der Rückrunde in die Allianz-Arena.

 

"Für uns zählt nur der Erfolg, egal gegen welche Mannschaft wir spielen", erwiderte Podolski jedoch, der am Mittwoch gegen den VfL Wolfsburg auch gleichzeitig auf seinen ehemaligen Trainer Felix Magath trifft. Unter "Quälix" saß der 22-Jährige zwar meist nur auf der Bank, dennoch will er seinen ehemaligen Übungsleiter gebührend empfangen.

 

Demichelis zurück - Sagnol fehlt

 

"Ich bin nicht nachtragend. Ich werde ihn mit einem kurzen Handschlag begrüßen", meinte Podolski. Auf Grund der Sperre von Stürmer Luca Toni steht der ehemalige Kölner wieder in der Anfangself, wo er neben seinem Nationalmannschaftskollegen Miroslav Klose stürmen wird. "In den letzten Trainingseinheiten hat er ordentlich getroffen, das macht Mut auf mehr", lobte Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld, der ebenso wie sein Schützling keine Nachwirkungen aus dem Cottbus-Spiel verspürt.

 

"Diese Begegnung ist abgehakt", erklärte der künftige Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. "Nun zählt für jeden einzelnen Spieler, sich einzubringen und in die Zweikämpfe zu gehen." Bei der abschließenden Pressekonferenz forderte der 59-Jährige zudem, dass sich der Rekordmeister endlich wieder als Einheit präsentieren muss. Nicht an Bord ist Willy Sagnol (Nackenprobleme). Wieder dabei wird Martin Demichelis sein, dem Hitzfeld nach seiner Entschuldigung für die eigenwillige Entscheidung - nicht im defensiven Mittelfeld spielen zu wollen - wieder vollends vergeben hat.

 

"Die Sache ist geklärt", stellte Hitzfeld klar, der neben Demichelis auch von Podolski einiges erwartet. "Bei Lukas habe ich ein sehr gutes Gefühl, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen auch erfüllen kann. Das Gleiche gilt für Martin." Angst, dass ihn ausgerechnet ein Schweizer im Pokal-Halbfinale stoppen könnte, hat er nicht. "Mit der Verpflichtung von Diego Benaglio hat Felix Magath wieder einmal ein ausgezeichnetes Händchen bewiesen, denn mit ihm hat Wolfsburg einen ausgezeichneten Schlussmann", bemerkte der Bayern-Trainer, der in Zukunft mit Benaglio nun auch einen Top-Keeper für die Eidgenossen hat. Für Hitzfeld und sein Team wäre es bereits der 16. DFB-Pokalfinaleinzug, während der VfL nach 1995 zum zweiten Mal im Endspiel stehen würde.

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Dienstag, 18. märz 2008

Verletzung oder Krach mit dem Coach - die Spekulationen rund um Ronaldinho reißen nicht ab. Hieß es zuerst noch, der Brasilianer habe das Spiel seines Klubs FC Barcelona gegen Almeria wegen Adduktorenproblemen verpasst, soll er nun suspendiert gewesen sein, weil er angetrunken zum Training erschien.

 

fc-barcelona.gifGegen Almeria fehlte er, weil er - wie es damals hieß - unter Adduktorenproblemen litt. Nach einer Untersuchung des Fußballers stellten die Mannschaftsärzte nun jedoch klar, dass sie bei Ronaldinho keine Muskel- oder Sehnenverletzung feststellen konnten. Doch auch beim Montags-Training war Ronaldinho gerade mal sechs Minuten lang anwesend. Leichtes Jogging mehr nicht - und das, obwohl die Ultraschall-Untersuchung der Teamärzte keinerlei Verletzung feststellen konnte?

Was also ist los mit Ronaldinho? Die Sportzeitung "Marca" spricht von einem Streit, weil der Brasilianer in der Vorwoche angeblich die halbe Nacht durchgemacht habe und am nächsten Tag zu einem normalen Training nicht in der Lage gewesen sein soll. Trainer Frank Rijkaard hatte jedoch erklärt, von einer disziplinarischen Sperre Ronaldinhos im Almeria Spiel könne keine Rede sein, da gab es ja auch noch die "Verletzung" als offizielle Version

 

So wollen wir Ihn spielen sehen!!


"Im Auge des Hurricans"

 

Es wäre nicht das erste Mal, dass der Coach und sein Ballkünstler seiner langen Nächte wegen aneinander geraten: "La Nacion" meint sogar, Ronaldinho befände sich wegen seiner Vorliebe für Fiestas geradezu "im Auge des Hurricans". Was aber wirklich hinter den Kulissen passiert, bleibt unklar: Barcelona hat eine Art "Schutzblase des Schweigens" um seinen Spieler aufgebaut - und er selbst spricht schon seit einiger Zeit mehr mit den Journalisten.

 

"El Periódico de Catalunya" schreibt, der Brasilianer sei am Donnerstag nach durchzechter Nacht in "sehr schlechtem Zustand" beim Training erschienen - genauer gesagt: richtiggehend betrunken sei er gewesen und deshalb umgehend von Rijkaard vom Training ausgeschlossen worden. "Sport" ist der sehr harten Meinung: "Rijkaard hat erklärt: Basta! Er hat den Mangel an Disziplin seines Topspielers, sein wirklich unprofessionelles Verhalten einfach satt. Auch, weil er wie ein schlechtes Beispiel für die Jungen wirkt. Ronaldinho zeigt einfach nicht die Arbeitseinstellung, die ein Fußballer bei Barcelona mitbringen muss - es interessiert ihn nicht im Geringsten!"

 

"Rijkaard hat das Vertrauen verloren"

 

"Der FC Barcelona stellt Ronaldinho bloß", schrieb die Sportzeitung "El Mundo Deportivo" am Dienstag. Das Konkurrenzblatt "Sport" richtete an den Brasilianer die Frage: "Wen willst Du an der Nase herumführen?" Nach Angaben der Zeitung hat Rijkaard jedes Vertrauen in den Star verloren. "Dies ist der Anfang vom Ende." Barca werde wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Brasilianer zum Saisonende an einen anderen Club abzugeben.

 

Am Donnerstag trifft Barcelona im Halbfinale der Copa del Rey auf Valencia, vermutlich wieder ohne den Brasilianer, dessen Rückkehr frühestens für das Champions-League-Spiel gegen Schalke 04 erwartet wird. Am Freitag aber wird Ronaldinho 28 Jahre alt. Ob es dann wieder etwas zu feiern gibt?

 
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Dienstag, 18. märz 2008

"Bad-Boy" Maik Franz: So hart ist Fußball wirklich. Der beinharte Verteidiger vom Karlsruher SC geht bis an die Grenzen und antwortet stets so schonungslos, wie er in die Zweikämpfe geht.

 

Nationalstürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart heizte die Diskussionen vor drei Wochen an, als er Franz nach dem Spiel als "Arschloch" beschimpfte und initiierte damit einen Trend. Denn Ioannis Amanatidis von Eintracht Frankfurt stimmt nach dem 1:0-Sieg in Baden in den Chor der Kritiker mit ein. "Gomez hatte Recht. Beleidigungen, Tretereien und auf den Fuß treten hat nichts mit Cleverness zu tun, sondern mit Dummheit. Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Viel wird das nicht sein. Solche Personen machen das Fußballspiel kaputt."

Hier Mario Gomez im Interview


Gomez (über Maik Franz): Dieses Arschloch - MyVideo


Auch sein Teamkollege Michael Fink beschwert sich: "Du stehst und wartest auf einen Einwurf, und er tritt dir von hinten in die Hacke. Oder er steigt dir auf die Fußzehen. Oder er kneift dich in die Seite." Aber sind diese "Scharmützel" wirklich so außergewöhnlich und der Rede wert oder sind sie nicht sogar Alltag in der Bundesliga?

 

Franz - übrigens selbst der meist gefoulte Innenverteidiger - weiß die Antwort: "Die können alle Taschentücher von mir haben, wenn sie heulen. Die haben doch auch ausgeteilt. Ich kann das ab, ich habe ein breites Kreuz", erwidert er trocken und spricht gegenüber weiter Klartext: "Flüche und Beschimpfungen gehören zum Fußball dazu. Das ist in unteren Klassen wie auch in der Bundesliga gang und gäbe. Fußball ist kein Hallen-Halma. Ich gehe an die Grenzen und es scheppert auch mal. Es geht um Tore, Punkte, viel Geld. Da schenkt keiner etwas dem Anderen." Selbst Hobby-Kicker dürften diesen Aussagen - ausgehend von eigenen Erfahrungen - wohl zustimmen.

 

"Auf dem Platz bin ich der Bad-Boy"

 

Franz geht trotzdem seinen eigenen Weg. "Es kann sagen, wer will: 'Der Franz spielt aggressiv und der ist ja verrückt...' Das ist mir alles egal. So lange der KSC und ich erfolgreich sind, werde ich mein Spiel nicht umstellen." Dass er dadurch regelmäßig aneckt, nimmt er in Kauf. "Auf dem Platz bin ich eben der Bad-Boy. Das ist so. Ich kann mit dem Image, was den Fußball betrifft, leben. Privat trifft es nicht zu", kann er glaubhaft vermitteln. Und auch da würde ihm wohl jeder Hobby-Kicker zustimmen, wenn er Franz einmal privat getroffen hätte.

 

Mike Hanke, der mit Franz einst zusammen bei Wolfsburg kickte und jetzt für Hannover 96 auf Torejagd geht, kann das auch bestätigen. Franz erinnert sich: "Wir waren oft zusammen was essen, was trinken, haben zusammen gefeiert. Und als wir zuletzt gegeneinander gespielt haben, wären wir uns fast an die Gurgel gegangen und sind beinahe vom Platz geflogen. Danach haben wir uns umarmt und gesagt: Scheiß' drauf. Vergessen. So ist das."

 

"Ich kann den Ball nicht wegzaubern"

 

Das Erfolgsrezpt des vermeintlichen "Rüpels" ist ganz einfach: "Die Stürmer in der Bundesliga haben eine gewisse Qualität und als Gegenspieler muss ich sie daran hindern, diese auszuspielen. Das geht nur über den Zweikampf. Wegzaubern kann ich den Ball nicht."

 

Maik Franz: Der 26-jährige Abwehrspieler spaltet die Liga. Für die einen wird er immer ein "Arschloch" bleiben, für die anderen ist er schlicht der "ehrlichste Fußballer der Welt".

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Dienstag, 18. märz 2008
Wahnsinns Tor von Rob Hisey

Geniales Tor - MyVideo Wers nicht glauben kann...nochmal ansehen!
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Montag, 17. märz 2008

 

Der Kampf hatte Spuren hinterlassen: Daniel Jensen humpelte mit einer Hüftprellung Richtung Kabine, Patrick Owomoyela schmerzte eine Blockade im Rücken beim Gehen. Wieder fanden sich wohl zwei neue Patienten für das gut besetzte Bremer Lazarett, Trainer Thomas Schaaf reagiert darauf schon längst nur noch sarkastisch: "Wir haben ja jetzt die ganze Woche Zeit, dann kann ich mir in Ruhe anschauen, wie sich der Krankenstand entwickelt."

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Dass die Bremer neuerdings nur noch ein Pflichtspiel pro Woche zu absolvieren brauchen, war ihrem unglücklichen Ausscheiden im UEFA-Cup-Achtelfinale gegen die Glasgow Rangers am letzten Donnerstag geschuldet. Gemeinsam mit dem 3:6-Debakel am Samstag in Stuttgart wurde die grün-weiße Seuchenwoche nun mit der 0:1-Niederlage gegen Wolfsburg abgerundet. Denn ohne die verletzten Torsten Frings, Tim Borowski und Ivan Klasnic, die gesperrten Diego und Per Mertesacker kamen die Werderaner gegen die "Wölfe" unter die Räder.

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Montag, 17. märz 2008

Vize-Weltmeister Lewis Hamilton hat den Saisonauftakt der Formel 1 gewonnen. Beim Großen Preis von Australien in Melbourne fuhr der Brite einem ungefährdeten Sieg entgegen. Der Mercedes-Pilot triumphierte vor Nick Heidfeld (BMW) und Nico Rosberg (Williams). Beide Ferraris fielen aus.

 

 

f1_logo.jpgDie beiden deutschen Piloten Nick Heidfeld und Nico Rosberg haben aus deutscher Sicht für einen glänzenden Auftakt zur Formel1-Saison 2008 gesorgt. In einem von Unfällen und Ausfällen geprägten Rennen in Melbourne mussten sie nur dem britischen Favoriten Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes den Vortritt lassen.

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius erwischte Ferrari einen rabenschwarzen Tag. Zunächst fiel Felipe Massa mit technischen Problemen aus und kurz vor Schluss streikte bei Weltmeister Kimi Räikkönen das Getriebe, so dass auch er ausfiel.

 

Einen spektakulären Unfall überstand der deutsche Toyota-Pilot Timo Glock unbeschadet, als sein Auto durch eine leichte Bodenwelle im Rasen unkontrollierbar wurde und von der Strecke schoss.

 

Vettel nach Kollision raus

 

Schon der Start zum Großen Preis von Australien hatte es in sich. Die in der Mitte des Feldes gestarteten Sebastian Vettel, Anthony Davidson und Jenson Button kollidierten bereits in der ersten Kurve und mussten daraufhin das Rennen aufgeben. Mit Vettel war damit der erste von fünf gestarteten deutschen Piloten ausgeschieden. Da auf der Strecke noch zu viele Autoteile herumlagen, musste schon in der zweiten Runde das Safety Car ausrücken.

 

An der Spitze des Feldes erwischten vor allem Hamilton von der Pole Position und Rosberg einen sehr guten Start. Der Brite verteidigte die Führung, der Williams-Pilot fuhr von Platz sieben auf Platz vier vor und verdrängte Heidfeld damit um einen Rang. "Nach dem schlechten Start hätte ich nicht geglaubt, überhaupt noch auf das Podium fahren zu können", sagte der deutsche BMW-Pilot nach dem Rennen. Außerdem katapultierte sich Weltmeister Kimi Räikkönen, der wegen Problemen im Qualifying nur von Platz 15 aus ins Rennen ging, auf Platz acht.

 

Deutsches Duell in der Box

 

In der zehnten Runde musste der zweite deutsche Fahrer Adrian Sutil mit Hydraulik-Problemen an die Box fahren. Auch für den Piloten von Toro Rosso war damit der Auftakt zur Formel1-Saison früh beendet.

 

Kurz vor der Mitte des Rennens fiel im Duell der beiden Deutschen Rosberg und Heidfeld eine Vorentscheidung, als der BMW-Pilot seinen Landsmann in der Box überholte. Rosberg beschwerte sich nach dem Rennen über das Verhalten seines Rivalen. "Nick hat mich an die Mauer gedrängt. Das war nicht ok von ihm, aber er sein Team hat ihm wohl nicht gesagt, dass von hinten jemand kommt", meinte der 22-Jährige, der dennoch über den ersten Podiumsplatz seiner Karriere hoch erfreut war.

 

Das Safety Car musste zum zweiten Mal in der 25. Runde ausrücken, nachdem David Coulthard und Felipe Massa aneinander geraten waren. Während das Auto des Schotten nur noch Schrottwert hatte, fuhr der Brasilianer im Ferrari weiter, musste sein Gefährt jedoch wenig später auch abstellen.

 

Glock übersteht Crash leicht verletzt

 

Räikkönen im anderen Ferrari rieb sich bei seiner Aufholjagd immer mehr auf und schleuderte zweimal von der Strecke. Zunächst machte er beim Versuch, Heikki Kovalainen im McLaren zu überholen, einen Ausflug ins Kiesbett. Nur zwölf Runden später passierte dem Weltmeister das gleiche Missgeschick, als er an Timo Glock vorbei wollte.

 

Der deutsche Toyota-Pilot sorgte in der 44. Runde mit dem spektakulärsten Crash des Tages für den dritten und letzten Safety-Car-Einsatz. Nachdem er auf das Grün am Rande der Strecke kam, wurde sein Auto von einer Bodenwelle im Rasen förmlich in die Luft katapultiert, kam dann aber an einer relativ ungefährlichen Strecken-Position zum Stehen. Für den leicht verletzten Glock war das Rennen danach zu Ende.

 

Weltmeister nicht im Ziel

 

Wenige Runden später fiel auch der amtierende Champion aus. Räikkönens roter Renner trudelte kurz vor Ende in die Box. Dennoch holte der "Iceman" als Achter noch einen Punkt für die Scuderia, weil Rubens Barrichello disqualifiziert wurde. Der Brasilianer verließ trotz roter Ampeln die Boxengasse. Fernando Alonso ergatterte im Renault durch ein großartiges Überholmanöver gegen Kovalainen am Ende noch Platz vier.

 

Noch besser lief es für die beiden deutschen Piloten. Heidfeld und Rosberg konnten die Ränge zwei beziehungsweise drei bis zur Zielflagge verteidigen und waren damit zwei von nur sieben Fahrern, die das Rennen beendeten. McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton war jedoch unantastbar und geht als Führender der Gesamtwertung in den nächsten Grand Prix, der schon am kommenden Wochenende in Kuala Lumpur ausgetragen wird.

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Samstag, 15. märz 2008

Ein Traumlos für Schalke 04: Der Bundesligist bekam im Viertelfinale der Champions League den FC Barcelona zugelost. Die Gelsenkirchener genießen im Duell gegen den spanischen Spitzenklub zunächst Heimrecht. Michael Ballack und der FC Chelsea müssen gegen Fenerbahce Istanbul ran.

 

uefa_champions_league-Kopie-1.jpgSollten die "Königsblauen" aus diesem Duell als Sieger hervorgehen, würden sie im Halbfinale auf den Gewinner der Paarung AS Rom gegen Manchester United treffen. Ein rein englischer Zweikampf ist die Partie FC Arsenal gegen den FC Liverpool.

 

Die Hinspiele finden am 1. und 2. April statt. Die Entscheidung fällt dann bei den Rückspielen am 8. und 9. April.

 

Die Schalker treffen zum sechsten Mal in einem europäischen Wettbewerb auf einen spanischen Verein, spielen aber erstmals gegen den katalanischen Spitzenclub. In bisher fünf Aufeinandertreffen setzte sich der Bundesligaclub dreimal durch, zweimal schieden die Schalker gegen einen spanischen Vertreter aus. Zuletzt hatten das Team von Trainer Mirko Slomka im UEFA Cup der vergangenen Saison gegen den FC Sevilla das Nachsehen.

 

Slomka in Jubelstimmung

 

Schalke-Trainer Mirko Slomka zeigte sich hocherfreut nach der Auslosung: "Der FC Barcelona ist ein super Los für den Verein und die Mannschaft. Es ist sportlich eine ganz tolle Herausforderung. Natürlich ist es auch für unsere Fans eine herausragende Partie, denn jeder Spieler von Barcelona ist ein Superstar. Wir können im Heimspiel mit den Fans im Rücken ein richtig gutes Spiel machen und ein gutes Ergebnis für das Rückspiel in Barcelona erzielen."

 

Auch Andreas Müller schwärmt von der bevorstehenden Aufgabe. "Für mich ist das ein absolutes Traumlos - ein Highlight unserer Vereinsgeschichte", so der S04-Manager. "Natürlich verfügt Barcelona mit Ronaldinho, Etoo, Xavi und wie sie alle heißen über tolle Einzelspieler. Letztlich kommt es in so einem Aufeinandertreffen jedoch darauf an, wie gut die Mannschaft funktioniert. Wir haben gegen Porto gesehen, was man mit zwei Topleistungen erreichen kann. Dass wir zuerst in der Veltins-Arena antreten, ist in meinen Augen ein Vorteil. Damit haben wir die Chance, eine gute Basis für ein Weiterkommen zu legen. Mit unseren Fans im Rücken ist viel möglich."

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Freitag, 14. märz 2008

Auch der FC Bayern München muss gegen einen spanischen Klub ran. Der Spitzenreiter der Bundesliga trifft im Viertelfinale des UEFA Cups auf den FC Getafe. Der Ex-Verein von Real Madrids Coach Bernd Schuster wird zunächst auswärts antreten. Bayer Leverkusen bekommt es mit Zenit St. Petersburg zu tun.

 

UEFA-Cup-logo.jpgNeben Schalke 04, das in der Champions League den FC Barcelona zugelost bekommen hat, erwartet die Fans also ein zweites deutsch-spanisches Duell.

 

Auch die Leverkusener genießen zunächst Heimrecht. Im Halbfinale würde es dann zum Duell Bayern gegen Bayer kommen.

 

"Das ist ein sehr attraktives Los, auch wenn wir lieber erst auswärts gespielt hätten", zeigte sich Bayer-Trainer Michael Skibbe zufrieden mit der Auslosung. Auch Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ist froh, nicht schon im Viertelfinale gegen Bayern antreten zu müssen: "Gegen den russischen Meister zu spielen, ist eine schwere Hürde, aber machbar. Wir sind froh, nicht auf den FC Bayern München zu treffen."

 

Beim deutschen Rekordmeister nimmt man die Favoritenrolle zwar an, bleibt aber vorsichtig. "Getafe hat eine sehr gute Mannschaft, die spielt direkt. Es ist eine lösbare Aufgabe, aber sicher keine einfache", warnt Stürmer Miroslav Klose. Sein Mannschaftskollege Philipp Lahm ist mit der Auslosung zufrieden, einziger Wermutstropfen sei das mögliche Halbfinale gegen Leverkusen. "Getafe ist, glaube ich, nicht die kämpferische Mannschaft, sondern eher eine spielerisch starke. Am liebsten hat man eine deutsche Mannschaft erst im Finale."

 

Außerdem trifft Werder-Bremen-Bezwinger Glasgow Rangers auf Sporting Lissabon, der AC Florenz bekommt es mit dem PSV Eindhoven zu tun. Die Hinspiele finden am 3. April statt, die Rückspiele am 10. April.

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Freitag, 14. märz 2008
Da hätte man wohl nicht zu überheblich sein sollen....

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Freitag, 14. märz 2008
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Freitag, 14. märz 2008
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Freitag, 14. märz 2008
Auweia!  Da tut schon das zusehen weg!




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Freitag, 14. märz 2008

Auf Initiative der neuen deutschen Nummer eins, Philipp Kohlschreiber, gibt es im Davis-Cup-Team eine neue Prämienregelung. Sind die Zusatzgelder bisher unabhängig von den Einsätzen ausgezahlt worden, gilt seit dem Duell gegen Südkorea in Braunschweig das Prinzip: "Mehr Leistung, mehr Geld."


undefinedKohlschreiber profitierte im Achtelfinale gegen die Südkoreaner von seiner angestoßenen Neuregelung selbst am meisten, absolvierte er doch drei Spiele und holte die entscheidenden Punkte für die deutsche Mannschaft. Doch Teamchef Patrik Kühnen versicherte, dass der neue Prämienschlüssel einvernehmlich von den in Braunschweig anwesenden Spielern verabschiedet worden sei, zu denen unter anderem Michael Berrer und Florian Meyer gehörten. Nicht dabei war Tommy Haas, der sich noch vor ein paar Jahren für eine gleichmäßige Verteilung der Prämien auf alle vier Team-Spieler eingesetzt hatte.

 

Der DTB hält sich in der Angelegenheit zurück. Ihm geht es darum, dass die Aktiven intern selbst entscheiden, wie das Geld aufgeteilt wird. Das Motto: Hauptsache, die Mannschaft ist sich untereinander einig. Ob der Anstoß Kohlschreibers auch im Davis-Cup-Viertelfinale umgesetzt wird, hängt wohl davon ab, wen Kühnen gegen Spanien aufstellt.

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Donnerstag, 13. märz 2008

Innerhalb zwei Wochen hat sich der HSV aus allen Titelrennen verabschiedet und leckt nach großer Aufholjagd gegen Leverkusen ohne Happy End seine Wunden. Das Ausscheiden leitete ausgerechnet ein Ex-Hamburger ein, der sich darüber aber gar nicht so richtig freuen konnte.

 

 

500px-HSV-Logo.jpgAuch wenn Sergej Barbarez in seiner langen Profilaufbahn für so manchen Gag zu haben war, diesmal sollte eine bemerkenswerte Einlage keine Show sein, zu emotional war der Moment. Er wollte nicht jubeln, nein, er bedeckte sein Gesicht mit der flachen Hand, es flossen sogar Tränen als wollte er sagen: "Bitte nicht." Soeben hatte er seinen Ex-Verein Hamburger SV mit seinem 1:0-Treffer in der 18. Minute förmlich aus dem Achtelfinale des Uefa-Cups geworfen.

 

Ausgerechnet Barbarez, jener 36-jährige Recke, der sechs Jahre lang an der Elbe Leader und Publikumsliebling gewesen war und stets offen kommuniziert, dass der HSV und die Stadt Hamburg nach wie vor seine große Liebe sind.

 

Denn nun musste der HSV drei Tore schießen, um das 0:1 aus dem Hinspiel in Leverkusen wettzumachen, gegen die kompakten Rheinländer eigentlich ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen. Nach einem aufopferungsvollen Kampf in Durchgang zwei schafften die "Rothosen" zwar noch die drei Treffer, doch sie mussten mit einem 3:2-Sieg trotzdem die Segel streichen. Wir hätten in Hälfte eins mindestens zwei Tore schießen müssen, analysierte ein sichtlich geknickter HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer nach einem spektakulären Pokalfight.

 

Furiose Aufholjagd am Ende nicht belohnt

 

Dabei hatte es so gut begonnen für die Hausherren, die auf diverse Stammkräfte verzichten mussten. Allen voran auf das angestammte "Sechser"-Duo Vincent Kompany und Nigel de Jong, die gelb-gesperrt zusahen. Nach zehn Minuten verbuchten die Gastgeber bereits drei hochkarätige Chancen auf ihrer Habenseite. Doch zeigten die HSV-Stürmer Nerven. Die größte Chance in Führung zu gehen wurde in der 8. Minute vergeben, als zunächst Paolo Guerrero freistehend an Bayer-Keeper René Adler scheiterte, anschließend Ivica Olic im Nachschuss das leere Tor nicht traf.

 

Das Team von HSV Trainer Huub Stevens bewies nach dem Rückstand große Moral und startete in der zweiten Hälfte eine furios Aufholjagd. Zunächst überwand der eingewechselte Piotr Trochowski Adler aus 20 Metern (53.). Zwei Minuten stellte Theofanis Gekas den alten Abstand wieder her. Dass die Hamburger die Partie durch Paolo Guerrero (64.) und Rafael van der Vaart (80.) dann fast noch gekippt hätten, war neben der eigenen Stärke auch Leverkusener Unzulänglichkeiten geschuldet. "Die haben locker gelassen, davon haben wir profitiert", hatte HSV-Verteidiger Joris Mathijsen zu frühe Leverkusener Siegesgewissheit beobachtet.

 

Abschied aus drei Titelrennen

 

Alleine es reichte nicht. "Wir haben gespürt, dass wir es schaffen können", flüsterte Mathijsen hernach traurig in die Mikrofone. "Es lag bis zum Schluss immer der vierte Treffer in der Luft", bemerkte auch Bayer-Trainer Michael Skibbe anerkennend. "Es war ein glückliches Weiterkommen.

 

Ein wenig spiegelte sich in diesen hochdramatischen 90 Minuten die gesamte Hamburger Saison wider. Eine tolle Mannschaft, mit aufopferungsvollem Spiel, die immer wenn sie zum großen Wurf ausholt, einen erneuten Rückschlag einstecken muss. Traurige Wochen an der Elbe, innerhalb von zwei Wochen hat sich der HSV aus allen drei Titelrennen verabschiedet.

 

Es schien so, als wenn Barbarez mit seinen alten Kollegen Mitleid gehabt hätte. Zumindest freute er sich wohl still über das Erreichen des Viertelfinales seiner Mannschaft. Bei der Leverkusener Jubelarie wurde er nicht gesehen.

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Donnerstag, 13. märz 2008

Nur ein Punkt fehlt dem THW Kiel zum Erreichen des CL-Halbfinales. Trotzdem ist höchste Vorsicht geboten, denn im letzten Hauptrundenspiel gastiert der Tabellenzweite CB Ademar Leon in der Sparkassen-Arena. "Wir müssen es einfach packen", betonte Schlussmann Thierry Omeyer.

 

THW-Kiel.jpgDie Ausgangslage ist klar: Kiel braucht am Donnerstag einen Sieg oder ein Remis - bei einer Niederlage ziehen die Spanier in die Runde der letzten Vier ein. Im Hinspiel im Palacio Municipal stellte Leon seine Klasse bereits nachdrücklich unter Beweis und zwang die "Zebras" überraschend klar mit 28:24 in die Knie.

 

Die Mannschaft von Trainer Noka Serdarusic ist also gewarnt. Zwar können sich die Norddeutschen in der "Festung" Ostseehalle, die inzwischen als Sparkassen-Arena firmiert, auf die Unterstützung der 10.250 Zuschauer verlassen, doch Rückraum-Ass Nikola Karabatic warnte: "Fast alle Teams spielen bei uns in der Ostseehalle besser als zu Hause. Das hat man zum Beispiel gegen Medvedi Moskau gesehen."

 

Ungeachtet dessen hat Kiel sein Saisonziel klar anvisiert: Wir wollen den Titel holen und wenn wir Leon schlagen, kann alles passieren", erklärte Kim Andersson.

 

Fehler aus dem Hinspiel vermeiden

 

Der THW gilt in der Tat als klarer Favorit in Gruppe 1 und obwohl längst nicht alles rund läuft beim Deutschen Meister, tanzt die Serdarusic-Truppe noch immer auf drei Hochzeiten und kann das historische Triple aus dem Vorjahr (Meisterschaft, Pokal, Champions League) wiederholen.

 

Das Augenmerk liegt im Moment aber einzig und allein auf der Partie gegen Ademar Leon, denn im Hinspiel unterliefen den "Zebras" ungewohnt viele Fehler. "Unsere Deckung war nicht konsequent. Im Angriff haben wir viele Chancen ausgelassen. Wir haben den Fehler gemacht, uns damit zu lange zu belasten. Der Kopf war nicht klar", stellte Rückraumspieler Filip Jicha auf der Klub-Homepage fest. Das sollte den Kielern am Donnerstag nicht passieren, sonst könnte es gegen den Tabellenvierten der spanischen Liga ASOBAL ein böses Erwachen geben.

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Donnerstag, 13. märz 2008

Schlechte Aussichten für Frank Rost. Der Torwart des Hamburger SV wird nicht mit zur Fußball-EM 2008 fahren. "Er hat in der Bundesliga über viele Jahre hinweg eine gute Leistung geboten, die Respekt verdient. Aber für die Nationalmannschaft ist er kein Thema", erklärte Bundestrainer Joachim Löw.

 

undefinedDie Kanditaten-Trio steht fest. Jens Lehmann, Timo Hildebrand und Robert Henke sollen im Sommer für Deutschland zur Europameisterschaft fahren. Nicht mit dabei sind Frank Rost sowie Manauel Neuer und René Adler. Beide Youngster befinden sich aber im Gegensatz zu Rost wenigstens noch in der Warteschleife.

 

Rückendeckung für Lehmann

 

"Ich sehe uns nicht als Favoriten bei dieser EM. Wie Frankreich, Italien, Spanien oder Holland gehören wir zu den Mitfavoriten", meinte Löw in einem Interview gegenüber "Sport Bild", der trotz der zuletzt unbefriedigenden Leistungen noch immer an Lehmann festhält. Noch ist der 38-jährige Routinier die Nummer eins, doch der Arsenal-Ersatzkeeper muss aufpassen.

 

Der Bundestrainer attestierte ihm im Spiel gegen Österreich eine "nicht zufriedenstellende" Leistung, was natürlich Namen wie Hildebrand und Rost wieder auf den Plan ruft. Doch Löw wäre nicht Löw, wenn er Lehmann nicht schützen würde. "Er hat zuvor über einen langen Zeitraum hervorragend gehalten, das Vertrauen zu ihm ist weiter groß", so der Schwarzwälder.

 

Kommt Lehmann beim nächsten Länderspiel gegen die Schweiz (am 26. März) aber wieder ins Schwitzen, dürfte die öffentliche Debatte auch Löw beeinflussen, der dem Druck von außen dann vielleicht nicht mehr nachgeben kann. Hoffnung also auch für die Youngster Neuer und Adler, die in dieser Saison teilweise hervorrande Vorstellungen ablieferten. Schalke-Torwart Neuer zuletzt in der Champions League gegen Porto, wo er seiner Mannschaft mit glänzenden Reflexen fast im Alleingang das Viertelfinale rettete. Leverkusens Schlussmann Adler in der Bundesliga, wo er nach den Kicker-Noten der zweitbeste Spieler der Saison ist.

 

Nur einer schaut in die Röhre - Frank Rost, den Löw einfach fallen lässt. Nach Gründen für seine Ausmusterung sucht der HSV-Keeper aber nicht. Dafür ist der 34-jährige Leipziger viel zu selbstbewusst und zu ehrgeizig. "Ich konzentriere mich voll und ganz auf den Hamburger SV. Im UEFA Cup und in der Bundesliga stehen noch einige schwere Spiele auf dem Programm", meinte der Sohn von DDR-Handballlegende Peter Rost, der sich gemeinsam mit Oliver Kahn die EM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft in aller Ruhe auf der Tribüne ansehen kann. "Wie Oliver spielt, verdient höchsten Respekt. Aber auch er ist kein Thema bei uns. Wir vertrauen anderen Torhütern", so der Bundestrainer.

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball Community: Sport
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Mittwoch, 12. märz 2008

Was kann er wirklich? Für alle ist diese Partie fast schon unnötig. Doch für Breno ist der Auftritt im UEFA Cup im Rückspiel gegen den RSC Anderlecht etwas ganz besonderes. Der 18-jährige Brasilianer feiert sein Pflichtspiel-Debüt für den FC Bayern.

 

 

Vom Einzug ins Viertelfinale ist nicht nur in München so gut wie jeder überzeugt. Nach dem 5:0-Auswärtserfolg in Belgien kann grundsätzlich nichts mehr schief gehen. Und schon deshalb kündigt Coach Ottmar Hitzfeld an, "einige Gesichter, die man sonst nicht so oft sieht" reinzurotieren. "Aber es geht nicht um die Höhe des Sieges, sondern darum, dass jeder Spieler Topleistungen bringt, um noch mal eine Chance zu bekommen", appelliert der Bayern-Trainer an die Reservisten.

 

Gerade Breno wird sich das zu Herzen nehmen. Was er wirklich drauf hat, wo seine Stärken und Schwächen sind und vor allem ob er seine zwölf Millionen Euro Ablöse auch wert ist, muss er nun der Öffentlichkeit beweisen. Intern wird ihm der Rücken gestärkt. "Breno wird eines Tages beim FC Bayern Leistungsträger, wenn er die Geduld hat. Die Klasse hat er, er ist jeden Euro wert", lautet Hitzfelds überraschendes Lob für den Youngster. Auch Innenverteider-Kollege Daniel van Buyten hat Brenos Talent erkannt: "Für sein Alter hat er schon eine hohe Qualität", attestiert er ihm.

 

Überraschung: Hitzfeld lobt

 

Dennoch: Von der teuren Neuverpflichtung hatten sich gerade die Fans kurzfristig mehr versprochen. Schnell wurde jedoch klar, dass Breno noch viel lernen muss. Im Training läuft er meist hinterher und offenbart auch technische Defizite. Und nach anfänglichem Lob wird das auch bei den Aussagen von Hitzfeld konkret. "Er wird noch einige Spiele brauchen, ehe er dem FC Bayern weiterhilft. Vor allem beim Pass nach vorne, in der Spieleröffnung muss er sich steigern", macht er klar.

 

Mit ihm wolle man an der Isar aber "behutsam" umgehen und ihm die Zeit geben. Van Buyten glaubt, allein das Training helfe dem Brasilianer weiter. "Im täglichen Messen mit den Top-Stars kann er sich entwickeln", sagt er. Wie schnell er sich beim Sprung ins kalte Wasser freischwimmt, wird sich gegen Anderlecht zeigen.

 

Verzichten muss der FC Bayern derweil auf den angeschlagenen Bastian Schweinsteiger (Bluterguss im Oberschenkel), den gesperrten Luca Toni und vermutlich auf den nach seiner Magen-Darm-Grippe wiedergenesenen Ze Roberto. Aber auch ohne das Trio wolle man den Zuschauern ein "Spektakel" bieten, versprach Van Buyten vor der Partie gegen seine Landsleute.

von Sportfan veröffentlicht in: Fussball
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Mittwoch, 12. märz 2008

Auch mit einem blauen Auge hat Basketball-Superstar Dirk Nowitzki den Durchblick bewahrt und die Dallas Mavericks zum 108:79-Kantersieg in der NBA gegen die New York Knicks geführt.

 

BAB.jpgDie Schrecksekunden für Dallas-Coach Avery Johnson währten nur kurz, bis sich der 2,13 Meter große Riese auf dem Hosenboden sitzend von dem Missgeschick erholt hatte. Mit 18 Punkten und acht Rebounds in der Spielanteil-Zeit von nur 22 Minuten war der Würzburger wie Jason Terry (18) trotzdem wieder bester Werfer der Texaner.

 

"Wir wussten gar nicht, wie und warum Dirk plötzlich mit einer Schramme über dem rechten Auge auf dem Hallenboden saß. Zum Glück war alles okay", sagte Johnson nach dem Spaziergang der "Mavs" durch die Reihen der Knicks. Trotzdem schonte Johnson den Würzburger wie fünf weitere Stars im letzten Viertel und freute sich über den Rest des Kaders, der die 80:58-Führung auf den Endstand von 108:79 ausbaute.

von Sportfan veröffentlicht in: News Community: Sport
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