Auf- und Abstieg in der Bundesliga

Veröffentlicht auf von Sportfan

Neun Spieltage vor Saisonende geht es im Tabellenkeller der Bundesliga eng zu. Lediglich fünf Punkte beträgt der Abstand des Tabellen-14. Hansa Rostock auf Schlusslicht MSV Duisburg. Wer letztlich absteigt, wird sich erst am 34. Spieltag entscheiden.

 

dfl-bundesliga-logo.jpgDie Bilanz der Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, zeigt deutlich, dass sich an den wenigen Punkten und den knappen Abständen zwischen den Mannschaften bis zum letzten Spieltag wohl nicht viel ändern wird. In den bisherigen acht Rückrundenspielen sammelte Hansa Rostock magere sieben Punkte - bester Wert aller Abstiegskandidaten. Duisburg (6 Zähler), Cottbus (5), Nürnberg (4) und Bielefeld (3) reihen sich dahinter ein.

 

Alarm bei Arminia

 

Die schlechteste Ausgangsposition hat das Team von der Bielefelder Alm. Neu-Trainer Michael Frontzeck erarbeitete sich in acht Partien erst mühsame drei Unentschieden, verlor fünf Begegnungen. Von den restlichen neun Spielen müssen die Arminen noch fünf Mal auswärts antreten, unter anderem auch bei den direkten Konkurrenten aus Cottbus und Nürnberg. Hinzu kommen noch die Reisen nach Hamburg und zu den Bayern.

 

Nur 9:34 Tore und sechs Punkte in zwölf Auswärtsspielen geben dabei wenig Anlass zur Hoffnung, dass hier die nötigen Punkte gegen den Abstieg eingefahren werden können. Zudem hat das Frontzeck-Team das schlechteste Torverhältnis aller Zweitliga-Kandidaten, was bei der engen Konstellation eine nicht unbedeutende Rolle spielt.

 

Nürnberg darf hoffen

 

Ebenfalls schwer wird es für den Tabellenletzten MSV Duisburg, der fünf Mal in der Fremde ran muss (u.a. in Bremen und Hamburg) und auch zu Hause mit Leverkusen und den Bayern auf harte Brocken trifft. Dass die Bommer-Elf im Kampf um den Klassenerhalt überhaupt noch mitreden kann, hat sie ihrer starken Bilanz gegen die direkten Kontrahenten zu verdanken. In sechs Aufeinandertreffen in dieser Saison gelangen den "Zebras" vier Siege bei einer Niederlage und einem Remis.

 

Trotz der schlechten Von-Heesen-Ausbeute (drei Punkte in sechs Ligaspielen, noch kein Sieg) können sich die Nürnberger berechtigte Hoffnungen auf den Verbleib in Liga eins machen. Fünf Mal dürfen die "Cluberer" noch daheim im "easyCredit-Stadion" antreten und empfangen hier die Rivalen Bielefeld und Duisburg. Außerdem stehen nur noch zwei Partien gegen Top-Mannschaften (Bayern und Schalke) an, wo Nürnberg ebenfalls Heimrecht genießt.

 

Zittern im Osten

 

Wieder richtig in den Abstiegsstrudel hineingeraten kann der FC Hansa Rostock. Die Elf von Trainer Frank Pagelsdorf, zweitschwächste Auswärtsmannschaft, muss fünf Spiele auf fremden Plätzen austragen. Außerdem haben die Hanseaten mit Schalke, Bremen, Hamburg und Leverkusen gleich vier Top-Teams als Gegner.

 

Die Mannschaft von Bojan Prasnikar, Energie Cottbus, ist die große Unbekannte in diesem Rechenspiel. In drei Partien gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel (Schalke, Bremen, Hamburg) ist für Energie einiges möglich, was der einzige Rückrundensieg gegen den FC Bayern bewiesen hat. Mit den Partien gegen Duisburg, Bielefeld und Rostock gibt es drei "Sechs-Punkte-Spiele", wobei Cottbus jedoch noch keinen direkten Vergleich in dieser Spielzeit für sich entscheiden konnte (zwei Niederlagen, drei Remis).

 

Die Prognose:

 

Arminia Bielefeld und der MSV Duisburg müssen zum Saisonende den schweren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Ihnen folgen wird Energie Cottbus, weil Hansa Rostock zu Hause die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt holt und der "Club" aus Nürnberg im Endspurt den längeren Atem hat und die Nerven behält.

 

 

 

 

 

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Beate 04/05/2008 11:36

Mein Lebensgefährte meint, sowohl in der 1. als auch in der 2. Liga wird jeweils eine Mannschaft absteigen, mit der man jetzt noch gar nicht rechnet. Ich weiß allerdings nicht, welche er damit meinen könnte. Ich hab' sowieso keine Ahnung vom Fußball.