Snooker - O'Sullivan brilliert im Achtelfinale mit Maximum Break

Veröffentlicht auf von Sportfan

Ronnie O'Sullivan hat bei der Weltmeisterschaft im englischen Sheffield das Viertelfinale erreicht. Der Engländer bezwang Mark Williams mit 13:7 und beendete die Partie mit einem 147er Break. In einer weiteren Achtelfinalbegegnung gewann Stephen Maguire gegen Neil Robertson ebenfalls mit 13:7.

Nach einer unterhaltsamen Sonntags-Session führte O'Sullivan bereits mit 9:7. In der am Montag fortgesetzten Partie war der 32-Jährige dann nicht mehr zu halten. Vier Spielgewinne in Folge mit Breaks von 71, 60, 100 und dem krönenden Abschluss eines Maximum Breaks führten ihn zu einem letztlich ungefährdeten Sieg.

157.000 britische Pfund Preisgeld werden O'Sullivan für dieses Maximum Break überwiesen, vorausgesetzt kein weiterer Akteur spielt im weiteren Turnierverlauf ein solches 147er Break. Dann hieße es für O'Sullivan, den Betrag zu teilen. "Es ist sicher wichtig ein solches Spiel zu gewinnen, allerdings gibt mir dieses Geld ein paar Optionen in diesem Sommer - ich kann mir nun endlich ein Bentley Cabrio kaufen - für dieses Auto würde ich sogar sterben", sagte er nach der Partie. Exakt 8:42 Minuten benötigte O'Sullivan für die Galavorstellung im letzten Frame. Es war das 62. Maximum Break in der Snooker-Geschichte und das sechste in dieser Saison.



Wenbo wartet auf "The Rocket"

Im Viertelfinale trifft der O'Sullivan, der durch seinen Sieg Shaun Murphy überholt hat und im Provisional Ranking auf eins steht, auf Liang Wenbo. Der 21-jährige Debütant auch China setzte sich in einem Krimi der Extraklasse mit 13:12 gegen Joe Swail durch. Bei 12:8 schien Liang Wenbo schon durch zu sein, aber Joe Swail verkürzte mit Breaks von 133 und 105 auf 10:12. Im 23. Frame brauchte Swail dann aber schon Snooker und Liang hätte nur noch pink lochen müssen. Doch nachdem er zuvor schon die Faust in die Luft gepumpt hatte verschoss er pink. Swail bekam den Snooker, zwang Liang zum Foul und lochte pink und schwarz zum Anschluss.

Nachdem Joe Swail dann sogar den Ausgleich schaffte entwickelte sich ein offener Entscheidungsframe, in dem beide ihre Chancen hatten und beide der Anspannung Tribut zollen mussten. Es ging zum Endspiel auf die Farben, und auch da ging es hin und her. Die Entscheidung fiel, als Swail braun verschoss. Liang lochte braun, feierte wieder mit der Faust, lochte blau, punpte wieder die Faust in die Luft, machte mit pink alles klar und feierte dann den Sieg mit einer Serie von Luftsprüngen.

Stephen Maguire trifft im Viertelfinale auf Joe Perry. Der "Gentleman" bezwang nach 3:5-Rückstand Stuart Bingham mit 13:9. Im letzten Frame hatte Bingham eigentlich vorne gelegen, aber mit einer 55er-Clearance gewann Perry den Frame auf schwarz und machte sein zweites WM-Viertelfinale nach 2004 perfekt.

Veröffentlicht in News

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post