Snooker - Der Maximum Break - Wahnsinn

Veröffentlicht auf von Sportfan

Maximum-Wahn bei der Snooker-WM in Sheffield: Zum ersten Mal in der Geschichte des Profisnooker gibt es gleich zwei 147er-Breaks bei einem Turnier. Nur einen Tag nach Ronnie O'Sullivan hat auch Ali Carter die optimale Snooker-Serie im 15. Frame seines Viertelfinales gegen Peter Ebdon geschafft.
Die 157.000 Pfund Prämie muss sich O'Sullivan, der eigentlich ein teures Auto von dem Geld kaufen wollte, nun mit dem "Captain" teilen.



Das Video zeigt wie Stephen Hendry und Ryan Day nach einer Pause zurück kehren in die Arena. Sie diskutieren dabei über die Schwierigkeiten mit der letzten Schwarzen Kugel. Zur gleichen Zeit ist Ali Carter nebenan dabei sein Maximum Break zu spielen.


Zwei weitere Versuche, ein Maximum zu schaffen, scheiterten nur knapp. Einen Frame vor Carters Glanztat war sein Gegner Peter Ebdon auf Kurs. Doch nachdem er sich auf die letzte rote verstellt hatte, verschoss er nach 113 Punkten den 15. schwarzen Ball. Stephen Hendry war schon am Morgen bei einem Maximum-Versuch nach 112 Zählern nach einem Stellungsfehler an der letzten roten gescheitert. Neben diesen drei Breaks gab es am ersten Viertelfinaltag aber auch noch vier weitere Serien von mehr als 100 Punkten.

Hendry führt komfortabel

Ali Carter und Peter Ebdon lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Ab Frame vier bis kurz vor Ende der zweiten Session teilten sie sich immer die Frames. Nachdem Carter aber mit der 147 mit 8:7 in Führung gegangen war behielt er die Nerven und gewann auch Frame 16. So rettete er einen knappen 9:7-Vorsprung in den zweiten Tag. Stephen Hendry hatte gegen Ryan Day zwar den ersten Frame verloren, zeigte danach aber eine souveräne Leistung und zog auf 8:1 davon. Dann aber fand Day wieder zu seinem Spiel, während Hendry ein bisschen die Konzentration verlor. Mit Kampfkraft hielt Hendry aber den Schaden in Grenzen, verhinderte ein entscheidendes Comeback und geht mit einer beruhigenden 11:5-Führung in den Schlusstag des Viertelfinales.

Ronnie O'Sullivan und Liang Wenbo lieferten sich das erwartete Offensiv-Duell mit offenem Visier. Beide schafften ein Century-Break, beide spielten auch noch ein paar höhere Serien. Mit dem 4:4-Zwischenstand schaffte der Überraschungs-Viertelfinalist Liang durchaus einen Achtungserfolg. 4:4 steht es auch zwischen Stephen Maguire und Joe Perry. Zunächst schien es ein schwarzer Tag für Maguire zu werden, als Perry auf 4:0 davonzog. Nach der Pause fand der schottische Titelfavorit aber endlich zu seinem Spiel, drehte den Spieß herum und hatte am Ende von Session eins den Ausgleich geschafft.

Veröffentlicht in "Unglaubliche Sportclips"

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post