French Open - Venus Williams und Jankovic auf Kurs

Veröffentlicht auf von Sportfan

Venus Williams hat bei den French Open die 3. Runde erreicht. Die US-Amerikanerin bezwang erwartungsgemäß Außenseiterin Selima Sfar aus Tunesien mit 6:2, 6:4. Jelena Jankovic aus Serbien kam ebenfalls zu einem Zweisatzsieg und schlug Marina Erakovic aus Neuseeland mit 6:2 und 7:6 (7:5).

Sfar sorgte zu Beginn gleich für Aufregung, als sie bereits im dritten Spiel der Favoritin das Aufschlagspiel abnahm und mit 2:1 in Führung ging. Williams ließ sich davon aber nicht beeindrucken, schaffte das Re-Break und holte sich danach vier Spiele in Folge zum Satzgewinn nach 35 Minuten.

Im zweiten Durchgang konnte die an Weltranglisten-Position 241 notierte Nordafrikanerin das Niveau der vierfachen Wimbledon-Siegerin deutlich länger halten. Die Entscheidung fiel schließlich beim Stand von 5:4 aus Sicht der an Position acht gesetzten Amerikanerin. Sfar servierte und geriet schnell mit 0:40 in Rückstand. Williams nutze schließlich nach einer Stunde und 33 Minuten den dritten Matchball mit einem schönen Vorhand-Schlag.

"Bin sehr gut in Form"

Nach der Begegnung sprach die Siegerin vor allem über ihre zahlreichen Netzangriffe. "Das ist nicht geplant. Es ist einfach so, dass ich mich dabei sehr gut fühle - ohne allerdings genau zu wissen, warum. Im Prinzip hätte ich das schon sehr viel früher in meiner Karriere so machen sollen", analysierte die Kalifornierin ihr Spiel.

In der nächsten Runde trifft die 27-Jährige nun auf Flavia Pennetta. Die Italienerin schlug Anastasia Pawliutschenkowa aus Russland mit 3:6, 6:1, 6:1. "Pennetta muss genau so wie ich an die Leistungsgrenze gehen. Ich bin aber sehr gut in Form und spiele aggressiver. Mein Ziel muss es sein, die Kontrolle in den Ballwechseln zu übernehmen", blickte Williams auf das bevorstehende Duell gegen die Italienerin voraus.

Jankovic nervenstark im Tiebreak

Jankovic hatte mit ihrer Gegnerin zunächst keine große Mühe und setzte sich im ersten Durchgang klar und deutlich mit 6:2 durch. Doch ähnlich wie Sfar gegen Williams steigerte sich auch Erakovic im zweiten Satz und stellte die Serbin vor ernsthafte Schwierigkeiten. Die Entscheidung fiel in einem sehr engen Tiebreak. Als Erakovic beim Stand von 5:6 einen leichten Ball ins Netz schlug, stand der Sieg der an Position drei gesetzten Jankovic fest.

Trotzdem gab es Grund zur Sorge bei der Serbin, die während des Matches mit Schmerzen im rechten Arm zu kämpfen hatte: "Es begann zu Beginn des zweiten Satzes und wurde dann immer schlimmer. Zudem waren die Bälle aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit schwerer als sonst und der nasse Platz machte das Spiel langsamer", erklärte Jankovic und ergänzte: "Momentan ist der Arm geschwollen. Meine Trainerin konnte mir zum Glück helfen, das Spiel zu Ende zu bringen. Darüber bin ich wirklich froh."

Die Belgraderin trifft nun auf Dominik Cibulkova aus der Slowakei, die sich problemlos mit 6:3 und 6:0 gegen die Venezolanerin Milagros Sequera behauptet hatte.

Veröffentlicht in Tennis

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Christian 03/08/2009 23:12

Ich weiß nicht was ich von Tennis halten soll. Es macht auf der einen Seite schon Spaß es anzusehen, aber ich finde einfach, dass die Deutschen da nicht mehr so gut dabei sind. Es ist halt immer noch in unseren Köpfen Steffi Graf und Boris Becker. Diese Beiden können einfach da nicht weggeschoben werden. Darum wird es sehr schwer die Deutschen wieder dafür zu begeistern. Eigentlich schade, denn ich glaube, dass es durchaus noch gute Spieler aus Deutschland gibt.

Chris 03/01/2009 18:08

Ich habe mich ja aus diesem Sport schon vor Jahren zurück gezogen. Ich weiß auch nicht aber er tat meiner Gesundheit viel schlechter als ich eigentlich gedacht hätte. Tennis aber anzusehen macht mir nach wie vor Spaß. Aber das ist auch nicht mehr das, was es früher einmal war. Ich finde, dass viel zu viel Wind darum gemacht wird. Und es geht eigentlich gar nicht mehr so um den Sport sondern eher um die Leute dahinter. Nur das drumherum ist noch wichtig der Rest leider nicht mehr.

Daniel 02/22/2009 09:29

Tennis ist ein großartiger Sport und ich sehe ihn mir sehr gerne an. Ich weiß auch nicht, mir gefallen die Techniken und mir gefallen auch die Spieler. Das macht irgendwie sehr viel Spaß, aber ich würde gerne auch selber spielen, aber das geht nicht mehr, denn das darf ich nicht mehr. Ich sehe mir die French Open deswegen sehr gerne an, denn man sieht hier wirklich sehr viele gute Spieler und das macht mir sehr viel Spaß, denn da sieht man, wer wirklich gut ist.

DMVT 01/29/2009 10:49

Ich war eigentlich bis vor zwei Jahren kein Fan vom Tennis. Ich weiß auch nicht ich fand es immer sehr komisch, dass die Damen und auch die Herren immer so gestöhnt haben beim Spielen. Das hat mir nicht gefallen, und verstanden habe ich es auch nicht so wirklich. Aber inzwischen bin ich ein richtig großer Fan und ich muss sagen, das ich vor allem die Damen in diesem Sport sehr schätze. Sie machen einen sehr guten Eindruck und zeigen wirklich, dass sie was drauf haben. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sie spielen sehe.